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U-Boot-Mörder Madsen scheitert in Berufung: Lebenslange Haft

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Viereinhalb Monate nach seiner Verurteilung wegen Mordes an der schwedischen Journalistin Kim Wall steht der dänische U-Boot-Bauer wieder vor Gericht. Foto: Dorothee Thiesing/AP
Viereinhalb Monate nach seiner Verurteilung wegen Mordes an der schwedischen Journalistin Kim Wall steht der dänische U-Boot-Bauer wieder vor Gericht. © Dorothee Thiesing/AP

Der wegen Mordes in einem U-Boot verurteilte dänische Erfinder Peter Madsen ist mit seiner Berufung gescheitert. Das Gericht in Kopenhagen bestätigte Madsens lebenslange Haftstrafe, die in Dänemark nicht zeitlich begrenzt ist.

Kopenhagen - Der 47-Jährige hatte laut Gericht im vergangenen Sommer die schwedische Journalistin Kim Wall in einem selbstgebauten U-Boot erst gefoltert, dann getötet und zerstückelt über Bord geworfen. Das Gericht ging von einem sexuellen Motiv aus.

Mordfall Kim Wall - Dänischer U-Boot-Bauer Madsen leugnet in Prozess Mord an Journalistin

Madsen wollte mit der Berufung eine zeitlich begrenzte Strafe erstreiten. Den Schuldspruch an sich akzeptierte er, obwohl er die grausame Tat nie zugegeben hat.

dpa

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