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Im Fall des verschwundenen Mirco aus Grefrath hat die Polizei am Wochenende weitere Autos überprüft.

Fall Mirco: 2500 Autos werden überprüft

Grefrath/Mönchengladbach - Im Fall des verschwundenen Mirco aus Grefrath hat die Polizei am Wochenende weitere Autos überprüft.

Die Ermittler gehen davon aus, dass der Täter mit einem Kombi des Typs VW-Passat unterwegs war. Dafür kommen in der Region mehr als 2500 Autos infrage.

Nach und nach nimmt die Polizei nun mit allen Fahrzeughaltern Kontakt auf. Am Wochenende gingen dazu mehr als 300 Hinweise ein. “Damit sind wir sehr zufrieden“, sagte der Mönchengladbacher Polizeisprecher Willy Theveßen am Sonntag der dpa. “Die Leute helfen mit. Wir haben eine breite Unterstützung in der Bevölkerung.“

Die Identifizierung des Automodells, mit dem der Täter unterwegs gewesen sein soll, wird von der Polizei als wesentlicher Fortschritt dargestellt. Er soll einen VW-Passat-Kombi B6 aus den Baujahren 2005 bis 2010 gefahren haben.

Der elfjährige Mirco wird seit dem 3. September vermisst. Er war auf dem Heimweg von einer Skater-Anlage verschwunden, zurück blieb am Wegesrand sein Fahrrad. Später wurden an verschiedenen Straßen in der Umgebung Kleidungsstücke des Kindes entdeckt. Die Polizei geht von einem Sexualverbrechen aus.

dpa

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