Der 46-Jährige (l.) hat die ihm zur Last gelegten Taten gestanden.

Falscher Scheich wandert ins Kittchen

Rottweil - Ein falscher Scheich kommt für seine betrügerische Beteiligung an gigantischen Bauprojekten ins Gefängnis. Der Mann gab vor, über ein Vermögen von 525 Milliarden Euro zu verfügen.

Das Landgericht Rottweil verurteilte den Hochstapler am Mittwoch wegen Betruges in fünf Fällen zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und sechs Monaten.

Der 46-Jährige hatte mit seinem angeblichen Vermögen von 700 Milliarden US-Dollar (525 Milliarden Euro) Politiker, Unternehmer und Sport-Funktionäre an der Nase herumgeführt. Aufsehen erregte etwa sein Versprechen, 300 Millionen Franken in den Schweizer Rekordmeister Grasshopper Zürich zu investieren. Der Angeklagte hatte zu Beginn des Verfahrens ein Geständnis abgelegt.

Mit gefälschten Papieren und seinem überzeugenden Auftreten sei es ihm gelungen, angesehene Geschäftsleute von seiner Herkunft zu überzeugen, sagte der Vorsitzende Richter in seiner Urteilsverkündung. In das Urteil wurden weitere Einzelstrafen aus einem Verfahren am Amtsgericht Marbach einbezogen. Die Staatsanwaltschaft hatte viereinhalb Jahre Haft gefordert.

dpa

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