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Ein Foto von ihrem verstorbenen Sohn Liam haben die Eltern auf Facebook gepostet. 

Im Zug liegen lassen

Handy mit Fotos von verstorbenem Sohn verloren - glückliche Wende

Köln - Auf der Suche nach Fotos ihres verstorbenen Babys hat eine Mutter hat einen verzweifelten Aufruf auf Facebook gestartet - und war erfolgreich.

Update:

Am Abend fand die Geschichte, die bis dahin mehr als 245.000 Mal auf Facebook geteilt und mehr als 20.000 Mal kommentiert worden war, ein Happy End. Wie die Mutter in einem Update zu ihrem Ursprungs-Post schrieb, hatte sich der ehrliche Finder bei ihr gemeldet, nachdem er aus der Presse davon erfahren hatte. Sie könne es am nächsten Tag bei der Dienststelle der Bundespolizei abholen. „Wir sind total glücklich!“, schrieb sie und bedankte sich bei allen, die geholfen hatten, ihren Aufruf zu verbreiten: „Der Wahnsinn, was Facebook und die Medien heute bewegt haben!!!! DANKE!!! Ihr seid toll!!!“

Ursprungs-Meldung

„Ich brauche bitte bitte eure Hilfe“ mit dieser Überschrift hat Carin Hellriegel am 11. April ganz besonderen Appell auf Facebook gepostet. Die blonde junge Frau ist völlig am Boden zerstört.

Ihr Mann Mario hat am Dienstagmorgen um 6.12 Uhr in der Mitteldeutschen Regionalbahn (MRB) nach Koblenz sein Handy liegen lassen. Der Zug war Richtung Richtung Köln Messe-Deutz unterwegs.

Darum sind die Fotos auf dem verlorenen Handy so wichtig

Bei dem Smartphone handelt es sich um ein silbernes HTC One m9. Das Handy ist der jungen Frau und ihrem Mann jedoch egal. Auf dem Smartphone sind aber Fotos von ihrem verstorbenen Sohn Liam gespeichert.  

Liam durfte nur 8 Wochen bei uns sein und ihr könnt euch sicher vorstellen wie wertvoll die Bilder für uns sind!“, schreibt Carin auf Facebook. Von einigen Baby-Bilder gibt nämlich keine Kopien und jetzt sind die meisten Fotos von Liam weg.   

Die Leser des Facebook-Posts schreiben rührende Kommentare und wünschen der Familie viel Glück. Doch bisher fehlt von dem Gerät jede Spur. 

Nun hofft die Familie, dass sich der Finder meldet. Wie wichtig es ist, dass ehrliche Finder verlorene Gegenstände ins Fundbüro bringen, zeigt die Geschichte von einer Mutter über die das Nachrichtenportal tz.de berichtete. Sie hatte Kinderfotos in U-Bahn verloren - und weint später vor Glück.

ml

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