Das Wrack des ausgebrannten Sattelschleppers im Elbtunnel sorgte im Berufsverkehr für Chaos. Foto: Daniel Bockwoldt
1 von 6
Das Wrack des ausgebrannten Sattelschleppers im Elbtunnel sorgte im Berufsverkehr für Chaos. Foto: Daniel Bockwoldt
Nichts geht mehr: Kurz vor Beginn des Berufsverkehrs war im Hamburger Elbtunnel ein Sattelzug in Flammen aufgegangen. Foto: Daniel Bockwoldt
2 von 6
Nichts geht mehr: Kurz vor Beginn des Berufsverkehrs war im Hamburger Elbtunnel ein Sattelzug in Flammen aufgegangen. Foto: Daniel Bockwoldt
Der Fahrer konnte sich rechtzeitig aus der brennenden Fahrerkabine retten. Foto: Daniel Bockwoldt
3 von 6
Der Fahrer konnte sich rechtzeitig aus der brennenden Fahrerkabine retten. Foto: Daniel Bockwoldt
Vollsperrung: Der Verkehr staut sich in Hamburg auf der Autobahn 7 vor dem Elbtunnel. Foto: Daniel Bockwoldt
4 von 6
Vollsperrung: Der Verkehr staut sich in Hamburg auf der Autobahn 7 vor dem Elbtunnel. Foto: Daniel Bockwoldt
Der ausgebrannte Sattelschlepper im Elbtunnel sorgte für rund 50 Kilometer Stau. Foto: Daniel Bockwoldt
5 von 6
Der ausgebrannte Sattelschlepper im Elbtunnel sorgte für rund 50 Kilometer Stau. Foto: Daniel Bockwoldt
Kurz vor Beginn des Berufsverkehrs war der Lastwagen in Flammen aufgegangen. Foto: Daniel Bockwoldt
6 von 6
Kurz vor Beginn des Berufsverkehrs war der Lastwagen in Flammen aufgegangen. Foto: Daniel Bockwoldt

Fast 50 Kilometer Stau nach Brand in Hamburger Elbtunnel

Zu Beginn des morgendlichen Berufsverkehrs geht im Elbtunnel ein Sattelzug in Flammen auf. Die Technik verhindert Schlimmeres. Mehrere Fahrer flüchten zu Fuß aus dem Tunnel, andere drehen einfach um.

Hamburg (dpa) - Nach einem Brand im Hamburger Elbtunnel hat sich der Verkehr auf fast 50 Kilometer gestaut. In der Röhre Richtung Norden war am Mittwochmorgen die Fahrerkabine eines Lastwagens in Flammen aufgegangen.

Alle vier Tunnelröhren wurden sogleich gesperrt. Dank neuer Sicherheitstechnik verlief alles glimpflich. Weder der 56 Jahre alte Fahrer noch andere Autofahrer oder Feuerwehrleute wurden verletzt, wie die Polizei mitteilte.

Der Lkw-Fahrer hatte Flammen im Führerhaus bemerkt und sein Fahrzeug etwa 150 Meter vor dem Tunnelausgang gestoppt. Die Menschen, die zu der Zeit im Elbtunnel waren, brachten sich selbst und ihre Autos rechtzeitig in Sicherheit. Die meisten konnten einfach an dem brennenden Lastzug vorbei ins Freie fahren. Einige wendeten oder fuhren rückwärts aus der Röhre raus, wie ein Feuerwehrsprecher sagte. Mehrere Lastwagenfahrer flüchteten zu Fuß zum nahen Tunnelausgang.

Brandursache war demnach ein geplatzter Reifen, der sich entzündete. Den Qualm blies die seit 2013 einsatzbereite neue Entlüftung nahezu vollständig nach draußen. "Unsere Kräfte konnten fast rauchfrei zum Brandort gelangen", sagte der Feuerwehrsprecher. "Es hat sich alles super bewährt."

Die beschädigte Röhre wird nach Angaben der Verkehrsbehörde mindestens bis Donnerstag gesperrt bleiben. Der Schaden beträgt nach ersten Schätzungen mehr als 100 000 Euro.

Informationen über die Verkehrslage am Hamburger Elbtunnel in Echtzeit

Pressemitteilung der Polizei

Pressemitteilung der Verkehrsbehörde

Auch interessant

Meistgesehene Fotostrecken

Mittlerweile 80 Tote bei Brandkatastrophe in Kalifornien
Vor mehr als einer Woche brachen die schweren Brände in Kalifornien aus - und noch immer steigt die Zahl der Todesopfer. Inzwischen gibt es auch erste Berechnungen zu …
Mittlerweile 80 Tote bei Brandkatastrophe in Kalifornien
Vater von Lion-Air-Absturzopfer verklagt Boeing
Jakarta/Chicago (dpa) - Der Vater eines bei dem Flugzeugabsturz in Indonesien getöteten Passagiers hat den US-Flugzeugbauer Boeing verklagt.
Vater von Lion-Air-Absturzopfer verklagt Boeing
Bedrückende Bilder: Das blieb nach dem verheerenden Brand von Thomas Gottschalks Villa übrig
Das Anwesen samt Mühle von Thomas Gottschalk ist dem verheerenden Feuer in Kalifornien zum Opfer gefallen. Was von der Villa übrig blieb, sehen Sie in dieser Fotostrecke.
Bedrückende Bilder: Das blieb nach dem verheerenden Brand von Thomas Gottschalks Villa übrig
Mindestens 40 Verletzte bei Schulbus-Unfall in Franken
Zwei Busse prallen auf einer Straße in Franken frontal aufeinander. Es gibt Dutzende Verletzte - Kinder, Jugendliche und Erwachsene.
Mindestens 40 Verletzte bei Schulbus-Unfall in Franken