Merkel würde CDU noch einmal in den Wahlkampf führen

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Bis zum Abend erreicht das Regenwetter auch den Osten. Foto: Patrick Pleul

Weiße Weihnachten bleiben ein Traum

Offenbach (dpa) - Mit weißen Weihnachten wird es in diesem Jahr nichts. "Die Wahrscheinlichkeit tendiert gegen null", sagte Meterologe Stefan Bach vom Deutschen Wetterdienst (DWD). Stattdessen werde aus Südwesten milde Luft mit zweistelligen Plusgraden nach Deutschland geleitet.

Selbst in den Mittelgebirgen werde es nicht kalt genug für Schnee, auch nachts könnte höchstens ganz lokal mal der Gefrierpunkt erreicht werden. Und auch wenn sich mal ein paar Schneeflocken in den Regen mischen sollten, schmelzen sie auf dem warmen Boden sofort weg.

Der DWD startete seine Pollenflugvorhersage mehrere Wochen früher als sonst. Ganz vereinzelt seien im Südwesten Hasel-Pollen unterwegs, die meisten würden mit dem Südwestwind aus Frankreich oder der Schweiz ins Land getragen. Schon vor zwei Jahren habe die Pollensaison im Dezember begonnen - damals hatten zu Weihnachten im Südwesten und Süden fast 20 Grad geherrscht.

Eine Woche vor den Feiertagen kletterten die Temperaturen weiter. Am Donnerstag sollte der vorläufige Höhepunkt erreicht werden. Die Meteorologen erwarten dann im Südwesten frühlingshafte 17 Grad, sonst acht bis 14 Grad, dazu Regen oder Sprühregen. Am vierten Adventswochenende haben sich die Regenwolken verzogen und die Sonne kommt vielerorts durch. Die Temperaturen bleiben oben - am Rhein könnten 16 Grad erreicht werden.

Der Dezember ist eine Fortsetzung des ungewöhnlich milden Novembers - derzeit sei das Temperaturniveau 4,6 Grad höher als der Monatsdurchschnitt für den Dezember, sagte Meteorologe Bach. Um noch auf einen normalen Dezemberschnitt zu kommen, müsste überall Dauerfrost herrschen, danach sehe es gar nicht aus.

DWD-Schneehöhen-Karte

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