Mindestens neun Verletzte bei Schüssen in Toronto - Schütze tot

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Fastenzeit: Auf was wir verzichten

Hamburg - Krapfen, Süßigkeiten und Alkohol: Nach den sündigen Karnevalstagen steht bei vielen Deutschen Fasten hoch im Kurs. Doch auf was verzichten wir wirklich?

Ganz oben auf der Verzichts-Liste steht nach den “tollen Tagen“ der Alkohol (67 Prozent). Auch Süßigkeiten (60 Prozent) und Fleisch (41 Prozent) könnten viele entbehren. Für die repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag der Krankenkasse wurden 1013 Menschen interviewt und unter anderem gefragt, worauf sie am ehesten verzichten würden. Der Verzicht auf das Auto ist für die meisten Deutschen in der Fastenzeit übrigens kein Thema. Nur 13 Prozent der Befragten würden ihren Wagen stehenlassen, teilte die Krankenkasse DAK-Gesundheit am Dienstag in Hamburg mit.

51 Prozent der Befragten sagten, dass sie schon mindestens ein Mal für mehrere Wochen bewusst auf Genussmittel oder Konsumgüter verzichtet hätten. “Die Beteiligung an einer Fastenzeit ist in Bayern und Baden-Württemberg mit 56 beziehungsweise 54 Prozent besonders hoch“, erklärte ein Sprecher. “In den ostdeutschen Bundesländern liegt der Anteil bei 42 Prozent.“ 36 Prozent der Befragten aber haben noch nie gefastet - und es kommt für sie auch nicht in Frage.

Fast jeder dritte Deutsche (31 Prozent) würde in der Fastenzeit sein Handy ausgeschaltet lassen - übrigens mehr Frauen (34 Prozent) als Männer (27 Prozent). 22 Prozent der Befragten könnten sich in der Zeit von Aschermittwoch bis Ostern vorstellen, “offline“ zu gehen und auf Computer oder Internet zu verzichten. “Was die Konsumgüter anbelangt, wird mit 34 Prozent am häufigsten das Fernsehen genannt“, heißt es in der Umfrage.

Frauen fasten anders

Beim Fasten gebe es deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern, betonte der Sprecher: So fänden Frauen (56 Prozent) einen bewussten Verzicht sinnvoller als Männer (49 Prozent).

“Wer seinem Körper oder seiner Psyche helfen möchte, sollte nicht nur an Verzicht und Verbote denken“, erklärte Silke Willms von der DAK-Gesundheit. “Als Alternative bietet sich an, sieben Wochen lang bewusst etwas Gutes für sich zu tun. Das kann gesunde Ernährung sein oder gezielte Entspannung.“

dpa

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