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"Gesperrt wegen Lawinengefahr": Das Tauwetter hat die Lawinengefahr in den deutschen Alpen stark steigen lassen. Foto: Angelika Warmuth

Februar startet mit Lawinengefahr im Allgäu

München (dpa) - In den deutschen Alpen ist die Lawinengefahr nach Tauwetter stark gestiegen. Überall in den Allgäuer Alpen herrsche die zweithöchste der fünf Warnstufen, teilte der Lawinenwarndienst Bayern in München mit.

Vielerorts drohten Nassschnee- und Gleitschneelawinen, davon könnten vereinzelt auch Verkehrs- und Wanderwege betroffen sein. In einigen Teilen Bayerns machten Dauerregen und stürmischer Wind den Autofahrern zu schaffen. In der Nähe von Traunstein wurde wegen Hochwassers die Bundesstraße 305 gesperrt. 

Ausläufer eines Orkantiefs bescheren auch dem Südwesten stürmisches Tauwetter mit viel Regen und Hochwasser. Der Rhein stieg von einem Wasserstand von knapp fünf Meter an der Messstelle Maxau seit Sonntagmorgen in nur 24 Stunden auf beinahe sieben Meter. Im Südschwarzwald blieb die Höllentalbahn nach einem Erdrutsch weiter gesperrt, weil gelockertes Geröll auf die Gleise zu fallen drohte. Die Sperrung betrifft nach Bahnangaben Tausende Pendler.

An der Ostsee behinderte Glätte den Verkehr. Um Rostock, Stralsund und auf Rügen kam es etwa 35 Unfällen mit sieben Leichtverletzten, wie ein Polizeisprecher sagte. Auslöser soll plötzlich überfrierende Nässe gewesen sein.

Lawinenwarndienst

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