Diskriminierende Kleidungsregeln

Feder am Hut: US-Indianerin bestraft

Atmore - Eine amerikanische Indianerin soll 1000 Dollar Strafe zahlen, weil sie bei der Abschlussfeier ihrer Oberschule eine Feder an ihrem Schülerhut befestigt hatte.

Die 17-jährige Chelsey Ramer vom Volk der Poarch Band of Creek Indians fühlt sich von ihrer Schule diskriminiert. Sie habe die Feder an ihrem Hut befestigt, um ihre Herkunft zu würdigen, sagte sie dem Fernsehsender WPMI-TV. Im Schulvertrag der Escambia Academy in Atmore steht jedoch, dass Schüler und Lehrer bei der Abschlussfeier keine Besonderheiten an ihrer Kleidung anbringen dürfen, es sei denn, sie werden vorab von der Schulleitung genehmigt. Erst nach Zahlung der Strafe werde sie ihr Zeugnis bekommen.

AP

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa (Symbolbild)

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