Tod eines Soldaten: Waffe war in Ordnung

Erfurt - Der Tod eines Bundeswehrsoldaten Ende vergangenen Jahres in Afghanistan ist nach Ansicht der Ermittler nicht auf eine Fehlfunktion der Pistole seines Kameraden zurückzuführen.

Die in Erfurt erscheinende “Thüringer Allgemeine“ (Mittwochausgabe) berichtete vorab unter Berufung auf die Geraer Staatsanwaltschaft, ein Waffengutachten habe ergeben, dass die Pistole vom Typ P8 voll funktionsfähig sei.

Dem Beschuldigten beziehungsweise dessen Anwalt werde nun die Möglichkeit eingeräumt, sich erneut zu dem Ereignis zu äußern. Bei dem Vorfall war am 17. Dezember ein Hauptgefreiter des Gebirgsjägerbataillons 232 aus dem bayerischen Bischofswiesen durch den Schuss eines Kameraden aus Thüringen versehentlich getötet worden.

Merkels Blitzbesuch in Kundus (im Dezember 2010)

Merkel zu Blitzbesuch in Kundus (Dezember 2010)

Die Zeitung berichtete, laut der von Feldjägern in Afghanistan protokollierten Aussage des Beschuldigten habe sich der tödliche Schuss beim Einführen des Magazins in die Waffe gelöst. Diese Version werde durch das Waffengutachten jedoch nicht länger gestützt. Eine andere protokollierte Version der Ereignisse besage, dass der Soldat bei einer Spielerei auf seinen Kameraden gezielt und abgedrückt haben soll.

dapd

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