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Polizei stoppt Sohn und Enkel des verstorbenen Ferdinand Piëch mit Porsche auf der A81. (Symbolbild)

Mit Porsche und Ferrari

Ferdinand Piëch: Sohn und Enkel bei illegalem Autorennen erwischt - hohe Strafen drohen

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Wie nun herauskam, sollen der Sohn und der Enkel der VW-Legende Ferdinand Piëch von der Polizei gestoppt worden sein - wegen eines illegalen Autorennens.

Update vom 30. August 2019: Nach dem plötzlichen Tod von Ferdinand Piëch rücken auch der Sohn und der Enkel der VW-Legende in den Fokus. Sie sollen bei einem illegalen Autorennen erwischt worden sein. Was ihnen drohen könnte, schildert Oliver Allesch, Fachanwalt für Verkehrsrecht, in der Bild: „Illegale Autorennen sind seit 2017 in § 145 d StGB geregelt und stellen eine Straftat dar. Die Neuregelung kam vor dem Hintergrund der Berliner Raserfälle und wurde durch die öffentliche Empörung in die Politik gebracht.“

Offenbar wird geprüft, ob die Sportwagen eingezogen und versteigert werden können. Allesch meint dazu tatsächlich, dass die Fahrzeuge als „Tatwerkzeug“ eingezogen werden könnten. Dies hieße nichts anderes, „als dass die Autos beschlagnahmt und dann nach dem rechtskräftigen Urteil versteigert werden. Das Geld würde dann in die Staatskasse fließen und der Täter ist das Auto komplett los“, so der Rechtsanwalt.

Den Piëchs sollen dem Bild-Bericht nach bei vorsätzlicher Gefährdung anderer Menschen eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren oder eine Geldstrafe drohen.

Immer wieder kommt es bei illegalen Autorennen zu schlimmen Unfällen. So auch zuletzt in Hamburg, berichtet nordbuzz.de*.

Ferdinand Piëch: Illegales Autorennen? Sohn und Enkel in Ferrari und Porsche unterwegs

Erstmeldung vom 29. August 2019: Stuttgart - Der unerwartete Tod von Ex-VW-Chef Ferdinand Piëch sorgt seit vergangenem Sonntag für Schlagzeilen, doch nun rücken auch der Sohn und der Enkel der VW-Legende in den Fokus. Wie die Bild berichtet, sollen die beiden nur zwei Tage vor dem Tod des 82-Jährigen wegen Raserei mit zwei Luxusautos gestoppt worden sein. 

Wie das Blatt wissen will, sollen der älteste Piëch-Sohn Ferdinand Piëch jr. und dessen Sohn auf der A 81 bei Konstanz sogar beinahe für einen Unfall gesorgt haben. Demnach seien durch die Raserei andere Verkehrsteilnehmer gefährdet worden, gleich mehrere Anrufe seien bei der Polizei anschließend eingegangen. Ein Zeuge erklärte demnach, gegen 16.25 Uhr von einem Porsche und einem Ferrari zunächst überholt worden zu sein, nur um kurz darauf durch die beiden Sportwagen auf 70 bis 80 km/h heruntergebremst worden zu sein. 

Zwei Tage vor Tod von Ferdinand Piëch: Sohn und Enkel von Polizei gestoppt 

„Anschließend hätten sowohl der Porsche-Fahrer als auch der Ferrari-Lenker ihr Fahrzeug stark beschleunigt“, wie Bild aus dem Polizeibericht erfahren haben. Ein unbeteiligter Autofahrer habe einen Zusammenstoß demnach gerade noch durch eine Vollbremsung verhindern können. 

Nachkommen von Ferdinand Piëch: Polizei beschlagnahmte die Luxus-Autos - Ermittlungen wegen eines verbotenen Autorennens

Die sofort alarmierte Polizei beschlagnahmt nicht nur die beiden Luxus-Autos der „Ferdinand Piëch Holding“ sowie die Führerscheine der beiden Fahrer.

Gegen beide soll nun wegen eines verbotenen Autorennens und wegen Straßenverkehrsgefährdung ermittelt werden. 

Video: Autobahn - die verschiedenen Rasertypen

Auf der A8 bei Holzkirchen war am Mittwochabend ein Jugendlicher zu Fuß unterwegs. Scheinbar orientierungslos lief er quer über die Autobahn. Aufhalten ließ er sich nicht, wie Merkur.de* berichtet. 

Auf der A96 lieferten sich mehrere Raser ein illegales Autorennen. Anschließend bedrängten sie einen Autofahrer und zwangen ihn zum Anhalten. Dann wurde es brutal, wie Merkur.de* berichtet.

*Merkur.de und nordbuzz.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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