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Bier gehört zum Equipment eines Festivals. In Roskilde wird es bald mit Hilfe des Urin der Festival-Besucher gebraut.

Dänen mit innovativer Idee

"Beercycling" auf Festival: Aus Urin soll Bier werden

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Roskilde - Was darf bei einem guten Rock-Festival nicht fehlen? Bier. Die Veranstalter in Roskilde wollen für 2017 ein ganz besonderes Bier brauen lassen. Es wird mit Hilfe von Urin gemacht.

Bier ist das Grundnahrungsmittel auf einem Festival. Darüber sind sich alle Besucher einig. Doch wer viel trinkt, muss auch oft Wasser lassen. Und das in rauen Mengen. Das Roskilde Festival, nahe Kopenhagen, in Dänemark will diesen Urin - es sollen rund 100.000 Liter binnen fünf Tagen sein - nun sinnvoll nutzen.

Die Organisatoren des Events und das Danish Agriculture & Food Council haben sich entschlossen, die ausgeschiedenen Flüssigkeiten der Rock-Fans in Bier umwandeln zu lassen. Wie soll das gehen? Ganz einfach: Beercycling (Eine Mischung aus Beer und Recycling) lautet die Idee, die die Umwelt und auch die Kläranlage und Kanalisation von Roskilde entlasten soll. Der Urin wird in speziellen Tanks aufgefangen und gespeichert und nach Festival-Ende auf den nahegelegenen Feldern als Dünger für Braugerste verteilt.

Aus dieser Gerste entsteht dann das Bier für das Roskilde Festival 2017. Das heißt: Wer dieses Jahr dort ist, kann in zwei Jahren eine abgewandelte Form seines Urins trinken. Na dann, Prost!

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