Sieben Menschen unter Arrest

Festnahmen bei länderübergreifender Razzia gegen Drogenhändler

Wuppertal/Wiesbaden - Bei einer länderübergreifenden Razzia gegen Drogenhändler haben Ermittler auch in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen Wohnungen und andere Gebäude durchsucht.

Insgesamt seien bei der Aktion am Mittwoch und Donnerstag sieben mutmaßliche Rauschgiftschmuggler festgenommen worden, teilte das Bundeskriminalamt (BKA) in Wiesbaden mit. Die Beamten durchsuchten 23 Objekte in Polen und Belgien sowie in den nordrhein-westfälischen Städten Wuppertal, Solingen und Düsseldorf und im Raum Oldenburg (Niedersachsen).

Die Festgenommenen sollen Mitglieder einer verzweigten Bande sein, die 180 Kilo Heroin aus dem Iran über die Schwarzmeerregion nach Westeuropa geschmuggelt haben soll. Darüber hinaus soll die Bande Kokain-, Ecstasy- und Cannabistransporte auf der Balkanroute in Richtung Türkei organisiert haben. Die Ermittlungen laufen seit Frühjahr 2015.

Vor den jetzigen Festnahmen konnten bereits Rauschgifttransporte unter anderem in Kroatien, Bulgarien und Rumänien aufgedeckt werden. Dabei wurden acht mutmaßliche Täter festgenommen. Das BKA hatte die Aktionen im Auftrag der Staatsanwaltschaft Wuppertal geleitet.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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