+

Tierquälerei als kranke Lust

Für Fetisch-Video: Frau tritt 33 Mäuse tot

Koblenz - Wie krank ist das denn: Eine ehemalige Soldatin der Bundeswehr hat sich für eine Riesensumme Geld dabei filmen lassen, wie sie 33 Mäuse zertritt. Jetzt wurde sie verurteilt.

Die 29-Jährige hatte über das Internet einen Mann kennengelernt, der ihr 100.000 Euro für das Video bot, auf dem sie die Nager mit Klebeband fixiert und nacheinander zertritt. Die Anklage am Amtsgericht Koblenz warf ihr einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz vor, da sie ohne Grund Wirbeltiere tötete, und verurteilte sie am Donnerstag zu einer Geldstrafe auf Bewährung.

Sollte sie sich in den kommenden zwei Jahren etwas zuschulden kommen lassen, muss sie 6000 Euro zahlen. Den 33 Jahre alten Mitangeklagten, der die blutige Tat gefilmt hatte, verurteilte die Richterin wegen Beihilfe zu 3000 Euro Geldstrafe auf Bewährung. Beide hatten erklärt, das sie die Tat zutiefst bereuen.

Unabhängig davon müssen sie laut Gericht eine Geldbuße von je 1500 Euro an ein Tierheim zahlen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Sternschnuppen im Oktober 2017: So sehen Sie heute die Orioniden
Sternschnuppen im Oktober 2017: Heute und morgen in der Nacht sind am Himmel über Deutschland Orioniden zu sehen. Hier finden Sie alle Infos.
Sternschnuppen im Oktober 2017: So sehen Sie heute die Orioniden
Millionen Todesfälle weltweit durch Umweltverschmutzung
London (dpa) - Umweltverschmutzung trägt weltweit zu jedem sechsten Todesfall bei. Eine internationale Studie ergibt, dass Belastungen von Luft, Wasser und Böden im Jahr …
Millionen Todesfälle weltweit durch Umweltverschmutzung
Polizei sucht diesen Mann - er soll zwei junge Männer vergewaltigt haben
Mit der Veröffentlichung von Bildern sucht die Polizei nach einem mutmaßlichen Vergewaltiger: Der 34 Jahre alte Matthias Schuck soll sich an zwei jungen Männern …
Polizei sucht diesen Mann - er soll zwei junge Männer vergewaltigt haben
Wütende Wildschweine versetzen Kleinstadt in Angst
Wildschweine verbreiten in Schleswig-Holstein Angst und Schrecken. In der Innenstadt von Heide greifen sie Menschen an und verletzen vier von ihnen. Nicht einmal eine …
Wütende Wildschweine versetzen Kleinstadt in Angst

Kommentare