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Das Buschfeuer nahe des Atomlabors Los Alamos im US- Staat New Mexico hat bis zum Dienstag tausende Menschen in die Flucht getrieben.

Feuer nahe US-Atomlabor: Tausende auf der Flucht  

Washington - Das Buschfeuer nahe des Atomlabors Los Alamos im US- Staat New Mexico hat bis zum Dienstag tausende Menschen in die Flucht getrieben.

Nachdem die Behörden die Bewohner der nahe gelegenen Orte Los Alamos und White Rock aufgefordert hatten, sich vorsichtshalber in Sicherheit zu bringen, bildeten sich auf Ausfallstraßen lange Staus, meldete der US-Nachrichtensender ABC. Das abgelegene Kernforschungszentrum, in dem einst die erste Atombombe der Welt entwickelt wurde, blieb geschlossen, nachdem sich der Brand dem ausgedehnten Gelände bis auf knapp 1,5 Kilometer genähert hatte. Nach Angaben der Behörden bestehe keine Gefahr. Alles “alles radioaktive und gefährliche Material“ sei gesichert. ABC zitiert hingegen einen ehemaligen Top-Sicherheitsbeamten, nach dessen Angaben radioaktive Abfälle nur knapp fünf Kilometer von den Flammen entfernt gelagert seien. “Wenn das Feuer dorthin kommt, gibt es Potenzial für größeres Unheil“, sagte Glen Welp dem Sender.

Großfeuer nahe US-Atomlabor

Großfeuer nahe US-Atomlabor

dpa

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