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In Südwestfrankreich sind 350 Hektar Wald verbrannt.

Waldbrände

Feuer wütet in Kroatien und bei Bordeaux

Bordeaux - Ein Großbrand hat mehr als 350 Hektar Pinienwald in Südwestfrankreich verwüstet. Nach tagelangen Waldbränden in Kroatien soll am Montag über Teile der Halbinsel Peljesac und der Insel Korcula der Ausnahmezustand ausgerufen werden.

Nach Angaben der Präfektur kämpften am Samstag 300 Feuerwehrleute westlich von Bordeaux gegen die Flammen, auch sechs Löschflugzeuge waren im Einsatz. Vorsorglich wurden 120 Wohnhäuser evakuiert - bislang sei aber kein Gebäude in Flammen aufgegangen, teilte das Innenministerium mit. Der Brand sei stabilisiert, aber noch nicht gelöscht, sagte Präfekt Pierre Dartout am Mittag. Das Feuer war am Vortag ausgebrochen, die Ursache war noch unklar. Die Feuerwehr ging davon aus, dass es mehrere Tage dauern würde, um alle Brandherde zu ersticken

Mit dem Ausnahmezustand in Kroatien werden die Voraussetzungen für schnellere staatliche Aufbauhilfen geschaffen. Die Behörden erhalten Sondervollmachten und können die Bürger zu Sanierungsarbeiten verpflichten.

Zwar seien die Feuer auf einer Länge von 30 Kilometern inzwischen unter Kontrolle, doch seien 3500 Hektar Wald - darunter international bekannte Weingärten - verbrannt. Auf der Halbinsel Istrien in der nördlichen Adria seien zusätzlich 500 Hektar Wald dem Feuer zum Opfer gefallen. Peljesac und Istrien sind auch bei Deutschen beliebte Urlaubsgebiete.

dpa

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