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Bis zu 100 Sternschnuppen pro Stunde erwarten Astronomen in der Nacht zum Dienstag. Allerdings wird sich das Schauspiel vielerorts hinter Wolken abspielen.

Leider spielt das Wetter nicht mit

100 Sternschnuppen pro Stunde

Offenbach - Bis zu 100 Sternschnuppen pro Stunde erwarten Astronomen in der Nacht zum Dienstag. Allerdings wird sich das Schauspiel vielerorts hinter Wolken abspielen.

In der Nacht zum Dienstag wird der Sternschnuppenstrom der Perseiden seine maximale Pracht entfalten. Doch das Wetter könnte in vielen Teilen Deutschlands die Menschen daran hindern, sich etwas zu wünschen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet für die Regionen südlich von Heidelberg und Nürnberg sowie in Küstengebieten mit Regen bei 11 bis 14 Grad. Entlang der Alpen seien auch Gewitter möglich.

In der Mitte und im Norden Deutschlands soll es nach Schauern am Tag dann in der Nacht zwar trocken bleiben. Doch schiebt sich voraussichtlich eine lockere Wolkendecke vor den Sternenhimmel. In den Mittelgebirgen ist laut DWD außerdem mit Nebel zu rechnen. Wer sich an der eingeschränkten Sicht nicht stört, sollte sich warm anziehen: In der Mitte und im Norden sei mit frischen 7 bis 11 Grad zu rechnen, sagte ein DWD-Meteorologe am Sonntag.

Himmelsphänomene und ihre Ursachen

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Abgesehen vom Wetter lassen sich die Sternschnuppen nach Angaben des Stuttgarter Astronomen Hans-Ulrich Keller am besten zwischen 22.00 Uhr und 4.00 Uhr beobachten. Bis zu 100 Lichtblitze pro Stunde seien am Himmel zu erwarten. Immerhin stört in diesem Jahr keine Mondlicht die Sicht, denn die ohnehin nur recht schmale Sichel geht vor 23 Uhr unter.

Die Perseiden scheinen dem namensgebenden Sternbild Perseus zu entströmen. Ursache ist jedoch der Komet 109P/Swift-Tuttle, der seine Trümmerteile entlang seiner Bahn verstreut hat. Die Erde kreuzt diese jedes Jahr im August. In der Atmosphäre verglühende Teilchen erleuchten dann als Sternschnuppe.

dpa

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