Die Feuerwehrleute mussten im Liegen löschen, wegen der Explosionen.

Sieben Verkaufsstände niedergebrannt

Feuerwerksstand explodiert - Zwei Verletzte

Swinemünde - Bei einem spektakulären Einsatz sind am Sonntag mehrere Verkaufsstände nicht nur niedergebrannt sondern explodiert, nachdem Feuerwerkskörper am Nachbar-Stand in Brand geraten sind.

Auf der Ostseeinsel Usedom ist am Sonntag ein Verkaufsstand für Feuerwerkskörper nach mehreren Explosionen abgebrannt. In der polnischen Stadt Swinemünde (polnisch Swinoujscie) nahe Ahlbeck (Mecklenburg-Vorpommern) konnten die Feuerwehrleute nur im Liegen gegen den Brand ankämpfen, wie das Nachrichtenportal TVN24 in Videos dokumentierte. In dem Verkaufsstand löste der Brand immer weitere Explosionen aus, die die Feuerwehrleute gefährdeten.

Nach Auskunft der örtlichen Feuerwehr und Polizei wurden drei Menschen verletzt. Eine Feuerwehrsprecherin wollte zwar keine genaueren Angaben zur Identität der Verletzten machen, betonte aber gegenüber TVN24, alle Verletzungen seien nur leicht. Der NDR meldete online unter Berufung auf Augenzeugen, unter den Verletzten sei auch ein Kind.

Das Feuer griff von dem Pyrotechnikstand so rasch auf benachbarte Verkaufsstände im Kreuzungsbereich der beiden Straßen Wojska Polskiego und Zamkowa über, dass die darin tätigen Menschen in Panik die Flucht ergriffen. Nach einer vorläufigen Bilanz vom Sonntagabend brannten insgesamt sieben Verkaufsstände nieder.

Der Besitzer eines der Stände klagte gegenüber TVN24: „Wir konnten nichts von unserem Stand retten, sondern mussten einfach weglaufen, weil lauter Verkaufsgegenstände, darunter auch verzierte Messer, durch die Luft flogen.“ Ein anderer Zeuge berichtete: „Wir dachten zuerst, eine Bombe sei explodiert.“ Die Polizei ermittelte am Sonntagabend nicht nur die Explosionsursache, sondern auch, woher die im Stand angebotenen Feuerwerksartikel stammten.

dpa

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