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Nein, das ist kein Goldbär, sondern tatsächlich eine nackte Fruchtgummi-Frau.

Wie kommt die denn da rein?

Bub (11) findet nackte Frau in Gummibären-Tüte

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Drolshagen - Haribo macht Kinder froh, und Erwachsene ebenso, sagt die Werbung. Wohl nur für letztere gedacht war jedoch ein nicht ganz jugendfreier Fund in der Goldbärentüte eines Elfjährigen.

Damit hatte Leon (11) aus dem nordrhein-westfälischen Drolshagen wohl nicht gerechnet, als er vor wenigen Tagen voller Vorfreude seine Hand in eine Goldbärentüte steckte: Anstatt eines süßen Mini-Tierchens hielt er eine grüne, sehr menschliche Dame im Bonsai-Ausführung in der Hand. Das Kind muss im Bio-Unterricht gut aufgepasst haben, denn ihm war sofort klar: Die Fruchtgummi-Frau mit den leckeren Kurven war nackt!

Seine erstaunte Mutter wandte sich mit einem Foto der sexy Süßen per Facebook an den Hersteller der beliebten Naschereien. Dem war der Vorfall natürlich höchst peinlich. Er entschuldigte sich umgehend auf dem sozialen Netzwerk und betonte, man habe niemanden erschrecken wollen. Die Mutter nahm den Vorfall mit Humor: Als der Fall publik wurde, habe das Telefon wegen der Anfragen diverser Medien nicht mehr stillgestanden. Von einer Katastrophe könne jedoch keine Rede sein, im Gegenteil: "Ich find das witzig", schrieb sie.

Doch wie konnte so eine pikante Panne überhaupt passieren? "Da hat sich wohl eine der Damen aus einer unserer Sonderanfertigungen unbemerkt in die Goldbären-Tüte geschlichen", erklärt Haribo. Eine Sprecherin des Unternehmens erläuterte dem Express, es handele sich um einen Fehler im Verpackungsprozess. "Wir produzieren Sonderanfertigungen als Werbegeschenke, die teilweise vom Kunden selbst verpackt werden. Die Produktgestaltung liegt dabei beim jeweiligen Kunden." Anscheinend stamme das textilbefreite Früchtchen aus der Charge, die vor den Goldbären produziert wurde und sei in der Maschine haften geblieben.

Die erotische Leckerei werde nicht im Lebensmittelhandel vertrieben, sei aber "bedenkenlos verzehrbar". Es handle sich um einen "ärgerlichen Einzelfall", zitiert das Online-Portal die Sprecherin. Haribo versprach jedenfalls, man werde "zukünftig definitiv noch besser auf die Damen aufpassen."

hn

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