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Das Foto zeigt die die verwüstete Kabine des Delta Fluges 129 von Seattle nach Peking.

Zoff über den Wolken

First-Class-Passagier tickt im Flugzeug völlig aus

Auf einem Flug von Seattle (US-Staat Washington) nach Peking musste die Besatzung einen Passagier mit rabiaten Mitteln überwältigen. Der Mann wollte die Tür öffnen. Doch dann kamen zwei Weinflaschen zum Einsatz.

Seattle - Auf einem Flug von Seattle (US-Staat Washington) nach Peking hat ein Passagier nach jüngsten Erkenntnissen wiederholt die Flugzeugtüre öffnen wollen. Der Mann konnte bei dem Vorfall am Donnerstag (Ortszeit) erst nach einem Handgemenge überwältigt werden. 

Zwei Weinflaschen als Waffen 

Ein Crewmitglied setzte zwei Weinflaschen als Waffen ein, wie die „Washington Post“ am Samstag unter Berufung auf Unterlagen der Bundespolizei FBI berichtete. Zunächst hatte es in Medienberichten geheißen, der Mann hätte versucht, ins Cockpit einzudringen.

Laut dem „Washington Post“-Bericht hatte der Passagier den Türhebel schon halb hochgezogen. Die Tür hätte sich Crewmitgliedern zufolge öffnen können, wenn die Maschine auf einer niedrigeren Höhe geflogen wäre. Was den Mann zu seinem Verhalten bewog, wurde zunächst nicht bekannt. Er habe vor dem Start nur ein Bier getrunken und sei nüchtern erschienen, zitierte die Zeitung das FBI.

First-Class-Passagier wollte auf die Toilette

Den Angaben zufolge war die Boeing 767 der Fluggesellschaft Delta eine Stunde in der Luft, als der 23-Jährige seinen Platz in der ersten Klasse verlassen, zunächst eine Toilette aufgesucht und sich dann plötzlich auf den Hebel der rechten Tür geworfen hatte. Zwei Flugbegleiter, die ihn stoppen wollten, seien zur Seite gestoßen und ein dritter zu Boden geboxt worden.

Nachdem der Mann auch einen Passagier schlug, habe ein Crewmitglied zwei Weinflaschen auf dem Kopf des Mannes zerschmettert - ebenfalls ohne Wirkung. Es habe mehrerer Mitreisender bedurft, um ihn schließlich zu überwältigen. Die Maschine war derweil umgekehrt und zurück auf dem Weg nach Seattle.

Turbulenzen waren so heftig, dass Passagieren vom Piloten nahegelegt wurde zu beten, lesen Sie hier die Geschichte bei tz.de*

dpa


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