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Fischer beginnt politische Gespräche in Israel

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- Jerusalem - Vor der Eröffnung des neuen Museums der Holocaust-Gedenkstätte Jad Vaschem hat Bundesaußenminister Joschka Fischer am Dienstag in Jerusalem die besondere moralische Verantwortung Deutschlands bekräftigt.

Vor einem Treffen mit Vize-Ministerpräsident Schimon Peres sprach er von einem «ganz besonderen Besuch». Der Holocaust sei der «dunkelste Moment» der deutschen Geschichte. An dem Existenzrecht Israels sei nicht zu rütteln.

Fischer hatte zuvor politische Gespräche mit den israelischen Oppositionspolitikern Jossi Sarid (Meretz) und Joseph Lapid (Schinui) geführt. Zentrales Thema seiner Gespräche ist der Friedensprozess zwischen Israel und den Palästinensern.

Vor der Eröffnung des Holocaust-Museums wollte Fischer noch mit seinem Amtskollegen Silwan Schalom zusammentreffen. Zur Eröffnung am Abend sind Staatsgäste aus etwa 40 Ländern geladen. Nach Angaben des israelischen Außenministeriums waren zuletzt beim Begräbnis des vor zehn Jahren ermordeten Ministerpräsidenten Izchak Rabin so viele ausländische Gäste in Israel. In Jerusalem herrschten wegen der vielen ranghohen Besucher außergewöhnliche Sicherheitsmaßnahmen.

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