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Die schwer beschädigte MSC Flaminia.

MSC Flaminia: Suche nach Leiche an Bord

Hamburg - Zwei Monate nach der Havarie des Containerfrachters „MSC Flaminia“ geht die Hamburger Staatsanwaltschaft vom Tod des vermissten Seemanns aus. Doch wo ist die Leiche?

Es bestehe keine Hoffnung mehr, den 51-jährigen Philippiner lebend zu finden, sagte ein Sprecher der Behörde am Freitag. Auf dem deutschen Frachter war im Juli auf dem Atlantik Feuer ausgebrochen. Dabei kam nach Angaben der Staatsanwaltschaft auch der Erste Offizier ums Leben, ein 46-jähriger Pole.

Inzwischen ermittelt die Staatsanwaltschaft an Bord des Havaristen. Das Verfahren laufe unter „Todesermittlung“, „Vermisstensuche“ und „Brandermittlung“, sagte der Sprecher. Die Ermittler suchen auf dem Schiff auch nach der Leiche des Vermissten. Dessen Tochter habe freiwillig eine Speichelprobe abgegeben, um DNA-Proben zu analysieren. Die „Flaminia“ war vor zwei Wochen im Jade-Weser-Port eingelaufen, nachdem andere Länder ihr die Einfahrt verweigert hatten.

dapd

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