Surfside/Miami: Die Bergungsarbeiten in den Trümmern des eingestürzten Mehrfamilienhauses laufen auch eine Wochen nach dem Unglück noch auf Hochtouren.
+
Surfside/Miami: Die Bergungsarbeiten in den Trümmern des eingestürzten Mehrfamilienhauses laufen auch eine Wochen nach dem Unglück noch auf Hochtouren.

Bergungsarbeiten dauern an

Hochhaus-Einsturz in Miami: Zahl der Toten steigt erneut - Biden reist zum Unglücksort

  • Moritz Bletzinger
    VonMoritz Bletzinger
    schließen

Noch Tage nach dem Hochhaus-Einsturz finden die Bergungstrupps Leichen in den Trümmern. Die Zahl der Toten steigt auf 16. Präsident Biden reist nach Florida.

Miami - Knapp eine Woche nach dem Teileinsturz eines Mehrfamilienhauses in der Stadt Surfside bei Miami wurden weitere vier Leichen aus den Trümmern geborgen. Das bestätigt Bezirksverwaltungschefin Daniella Levina Cava.

Florida: Zahl der Todesopfer nach Hochhaus-Einsturz erneut gestiegen - Behörde befürchtet noch mehr Tote

Es wird befürchtet, dass die Zahl der Todesopfer noch stark ansteigen wird. Nach wie vor werden 147 vermisst. Ein Feuer hatte die Bergungsarbeiten zwischenzeitlich behindert. Wie viele Menschen sich zum Zeitpunkt des Unglücks im Haus aufgehalten haben, ist unklar. Einige Bewohner konnten sich noch in Sicherheit bringen oder wurden von ihren Balkonen gerettet.

Was war die Ursache für den verheerenden Einsturz? Diese Frage ist immer noch ungeklärt. Bereits 2018 hatte ein Gutachten „große strukturelle Mängel“ festgestellt. Das Mehrfamilienhaus war 1981 errichtet worden.

Hochhaus-Einsturz in Miami: US-Präsident Joe Biden reist nach Florida - er will Ausmaß der Katastrophe sehen

US-Präsident Joe Biden wird am Donnerstag gemeinsam mit seiner Ehefrau Jill nach Surfside reisen. Er will sich ein Bild vom Ausmaß der Katastrophe machen. Am Unglücksort halten die Arbeiten an. Insgesamt 37 Menschen sind lebend aus dem Gebäude befreit worden, teilte die Feuerwehr mit.

Biden hatte bereits unmittelbar nach dem Unglück seine Unterstützung angeboten. Die US-Regierung stehe in ständigem Austausch mit den Verwaltungsbehörden aus Miami. Die USA sind vom Vorfall schwer betroffen. Vor allem Be- und Anwohner werden die schrecklichen Szenen wohl lange im Kopf haben. Aus den Trümmern waren noch Schreie zu hören. Jetzt ist nur noch ein gigantischer Schutthaufen zu sehen. Zuvor sollen es 45 Eigentumswohnungen gewesen sein. (Moritz Bletzinger)

Auch interessant

Mehr zum Thema

Kommentare