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Durch dieses Loch konnten die Straftäter entkommen.

Filmreifes Entkommen 

Flucht aus Psychiatrie: Durch dieses Loch entwischten die Männer

Mit verknoteten Bettlaken und einem selbstgebauten Rammbock waren drei Männer am Samstagabend aus einer Psychiatrie geflohen. Die Polizei fahndet noch immer nach den Ausbrechern.

Zwiefalten - Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, waren die Männer am Samstagabend aus dem zweiten Stock der Anstalt in Zwiefalten in Baden-Württemberg ausgebrochen. Sie hatten mithilfe von Bettkasten-Holz einen Rammbock gebaut und damit die alte Außenwand aus Ziegelsteinen durchbrochen. Anschließend seilten sie sich mit verknoteten Bettlaken aus dem zweiten Stock ab.

„Die Flüchtigen haben kein Interesse, in der Bevölkerung aufzufallen und wollen weiterhin unerkannt flüchten“, vermutete ein Sprecher der Polizei. Die Männer hielten sich vermutlich schon nicht mehr im direkten Umfeld von Zwiefalten auf. 

Die Ermittlungen laufen noch immer mit Hochdruck

Die Polizei fahndete mit Hubschraubern und Einsatzkräften nach den Flüchtigen. Es gebe noch keine Spur von dem Trio, sagte ein Sprecher am Montagmorgen. Die Männer im Alter von 30, 32 und 38 Jahren waren am Samstagabend aus dem zweiten Stock der Anstalt ausgebrochen. Sie hatten mithilfe von Bettkasten-Holz einen Rammbock gebaut und damit die etwa 40 Zentimeter dicke Außenmauer aus Ziegelsteinen durchbrochen. Danach seilten sie sich mit verknoteten Bettlaken aus dem zweiten Stock ab.

Die Männer waren zusammen in einem Raum untergebracht. Sie hatten sich zur Behandlung ihrer Drogenabhängigkeit in der Klinik aufgehalten und zum Teil noch mehrjährige Haftstrafen wegen Raubdelikten abzusitzen. Die Forensische Psychiatrie in Zwiefalten behandelt suchtkranke Straftäter. Für Montag hat die Klinikleitung eine Pressekonferenz angekündigt, in der weitere Details zum Ausbruch mitgeteilt werden sollen.

dpa

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