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Eine Turnhalle in Friedland bei Göttingen wurde am frühen Montagmorgen evakuiert. Etwa 200 Flüchtlinge lebten dort.

Weitere Unwetter möglich

Flüchtlingsunterkünfte nach heftigem Regen geräumt

Berlin - Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Dauerregen in einigen Regionen. Das südliche Niedersachsen und Thüringen traf es schon in der Nacht. Eine Turnhalle, in der etwa 200 Flüchtlinge lebten, wurde überschwemmt.

Nach heftigem Regen in einigen Regionen warnen Meteorologen vor weiteren Unwettern. In einem breiten Streifen in der Mitte Deutschlands könne es auch am Montag noch Dauerregen geben, teilte der Deutsche Wetterdienst mit. In der Nacht hatte der Regen Flüchtlingsunterkünfte in Niedersachsen unter Wasser gesetzt. Außerdem kam es zu einem Erdrutsch an der Autobahn 38.

In Groß Schneen, einem Ortsteil von Friedland bei Göttingen, wurde am frühen Montagmorgen eine überschwemmte Turnhalle evakuiert. Dort lebten etwa 200 Flüchtlinge, die nach Feuerwehr-Angaben in ein angrenzendes Schulgebäude umquartiert wurden. In einer Erstaufnahmeeinrichtung in Friedland mussten in der Nacht außerdem zwei Zelte aufgegeben werden - sie hielten dem Unwetter nicht stand. Wie viele Menschen hier betroffen waren, war zunächst unklar. Verletzt wurde niemand.

In der Nähe war auch die A38 betroffen, die Niedersachsen und das nördliche Thüringen verbindet. Auf Höhe des Heidkopftunnels an der Grenze der beiden Bundesländer rutschte Erdreich auf die Fahrbahn. Im thüringischen Landkreis Eichsfeld waren etwa 30 Orte vom Unwetter betroffen, wie die Rettungsleitstelle mitteilte. Straßen wurden überflutet, Keller liefen voll.

Im sächsischen Bräunsdorf schlug bereits am Sonntagabend während eines Fußballspiels ein Blitz auf dem Spielfeld ein - 22 Menschen wurden leicht verletzt.

Für Montag warnte der Deutsche Wetterdienst nicht nur vor Dauerregen. In der Osthälfte bis ins südöstliche Niedersachsen seien auch einzelne Gewitter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen möglich.

Mehr Informationen finden Sie hier.

dpa

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