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Hier wird die erste kommerzielle Raumsonde nach ihrer Landung geborgen.

Flug von erster kommerzielle Raumkapsel erfolgreich

Washington - Erleichterung und Freude nach dem ersten Flug einer privat entwickelten Raumfahrt-Kapsel ins All: “Nach allen Hinweisen war er 100-prozentig erfolgreich“, sagt ein Nasa-Manager.

Alan Lindenmoyer, NASA-Manager für kommerzielle Raumfahrtprogramme zeigte sich nach der Landung des “Dragon“-Vehikels der US-Firma SpaceX am Mittwoch erfreut. Die Kapsel, die später auch Astronauten zur Internationalen Raumstation ISS befördern soll, war an Bord einer “Falcon 9“ Trägerrakete vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida gestartet und gut drei Stunden später wohlbehalten und wie geplant im Pazifik gelandet.

Trägerrakete und Kapsel wurden vom US-Unternehmen SpaceX (Space Exploration Technologies) entwickelt. Die rund 50 Meter lange und mehr als 300 Tonnen schwere Rakete war erstmals im Juni ins All gestartet, damals allerdings ohne Kapsel.

Das Vordringen von kommerziellen Unternehmen in die Raumfahrt gehört zur neuen Strategie der US-Regierung, die Präsident Barack Obama vor einem Jahr ankündigte. Seine Vision ist, dass künftig Privatfirmen mit “Space-Taxis“ dafür sorgen, dass Mensch und Material zur ISS gelangen. Das sei billiger und effektiver, meint Obama. Die Space-Shuttles der US-Weltraumbehörde NASA, die rund ein Vierteljahrhundert im Einsatz waren, sollen im nächsten Jahr in Pension gehen. Dann soll die “Dragon“-Kapsel im Auftrag der NASA zur ISS fliegen und bis zu 6000 Kilogramm an Technik und Proviant liefern - oder später einmal bis zu sieben Astronauten.

dpa

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