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Über einen Mangel an Besuchern kann der Münchner Flughafen nicht klagen. Einige Touristen sorgen mit kuriosen Bewertungen für Lacher im Netz.

Witziges Netz-Phänomen

Flughafen München: Tausende Besucher machen bei ihrem Aufenthalt einen kuriosen Fehler

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Den Flughafen München haben über drei Millionen Gäste allein im Januar 2019 besucht. Nicht wenigen ist dabei bereits ein amüsantes Missgeschick unterlaufen.

München - München ist immer eine Reise wert. Das sehen auch Millionen von Gästen aus dem Aus- und Inland so. Sie machen den Franz-Josef-Strauß-Flughafen zu einem der passagierstärksten Airports in ganz Europa. Doch offenbar sind sich einige der Besucher über ihren Ankunftsort nicht gänzlich im Klaren, wie tz.de* entdeckt hat.

Auf Facebook wird ein gewisser „Munchen Franz Josef StrauB Airport“ von zahlreichen Usern fleißig bewertet und kommentiert. Insgesamt 23.200 Besuche verzeichnet die vermeintliche Destination im Erdinger Moos (Stand 4. März 2019). Bei bislang 17 Bewertungen hat der „Franz Josef Straub Airport“ durchschnittlich stattliche 4,3 (von möglichen 5) Sternen abgestaubt. Viele Facebook-Nutzer stören sich nicht weiter an dem kuriosen Buchstabendreher. 

Flughafen München: Facebook-User bewerten den falschen Airport

„Excellent airport! I am really impressed and I wish to come back soon. Congratulations for a very great building“, verleiht eine Reisende ihrer Begeisterung Ausdruck. Zu Deutsch: „Toller Flughafen! Ich bin wirklich beeindruckt und hoffe, bald zurückzukommen. Glückwunsch zu einem fabelhaften Gebäude.“ 

Ein anderer Weltenbummler streicht einen großen Vorzug der Destination heraus. „You can smoke while waiting“ (zu Deutsch: „Man kann während der Wartezeit rauchen“), ist er voll des Lobes.

Fahndet man in gängigen Suchmaschinen nach Franz-Josef Straub, stößt man an erster Stelle auf einen Produktentwickler aus dem niedersächsischen Wildeshausen. Dass einer von Europas größten Flughäfen nach ihm „benannt“ wurde, könnte ihn womöglich mit Stolz erfüllen.

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München: Online-Abrechnung mit vermeintlichem Flughafen: „Wie immer ein Albtraum“

Die Verantwortlichen am „echten“ Münchner Airport dürften sich von den kuriosen Meldungen im Netz nicht weiter unter Druck setzen lassen. Immerhin knapp 160.000 User haben ihre offizielle Facebook-Seite mit einem Like versehen. Außerdem scheint bei der „Konkurrenz“ auch nicht alles glatt zu laufen. Die jüngste Rezension zum „Munchen Franz Josef Straub Airport“ klingt bitterböse.

„As usual, the Munchen airport in Terminal 1 is a disaster. I waited for almost one hour to pass the passport control and the security control! The same thing happened to me several times in the past. Please just do something!“ (Zu Deutsch: „Wie immer war mein Aufenthalt am Terminal 1 des Münchner Flughafens ein Albtraum. Ich habe fast eine Stunde lang gebraucht, um durch die Pass- und Sicherheitskontrolle zu kommen. Das ist mir schon ein paar Mal passiert. Bitte tut etwas!“), klagt eine verzweifelte Touristin ihr Leid. 

Ob ihre gnadenlose Abrechnung Folgen hat? Womöglich dürfte der ein oder andere Reisende bei der Wahl seines Zielortes künftig etwas genauer hinschauen.

Video: Darum mussten im Sommer Passagiere auf Feldbetten am Münchner Airport schlafen

Besucher des Münchner Oktoberfests müssen sich derweil auf eine Änderung einstellen. Ein beliebtes Bierzelt ist nun ganz offiziell unter neuem Namen unterwegs. Und wenn es nach der CSU geht, soll München einen zweiten Viktualienmarkt bekommen, wie tz.de* berichtet.

lks

*tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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