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Flugzeugkollision vor Alaskas Küste: Fünf Menschen starben bei dem Unglück. 

Teils Kreuzfahrt-Passagiere

Flugzeuge kollidieren in Alaska: Zahl der Todesopfer steigt auf sechs

Flugzeug-Unglück in den USA: Mindestens fünf Menschen sind bei der Kollision von zwei Wasserflugzeugen in der Luft vor der Küste Alaskas ums Leben gekommen.

Update vom 15. Mai 2019: Nach dem Zusammenstoß zweier Wasserflugzeuge in der Luft vor der Südküste Alaskas ist die Zahl der Todesopfer auf sechs gestiegen. Rettungsteams hätten die letzten beiden Vermissten am Dienstag (Ortszeit) in einer Bucht nahe der Stadt Ketchikan tot geborgen, berichtete die örtliche Tageszeitung „Anchorage Daily News“. Zehn Menschen waren nach dem Unglück am Montag gerettet worden. Die US-Luftsicherheitsbehörde NTSB untersuchte laut Bericht den Fall.

Erstmeldung vom 14. Mai: Flugzeuge kollidieren in Alaska: Vier Tote und noch zwei Vermisste

Anchorage - Bei einem Zusammenstoß zweier Wasserflugzeuge in der Luft vor der Südküste Alaskas sind vier Menschen ums Leben gekommen. Zwei Menschen wurden am Dienstagmorgen (Ortszeit) noch vermisst, nach ihnen wurde weiter gesucht, wie ein Sprecher der US-Küstenwache sagte.

Zehn Passagiere konnten demnach gerettet werden und und wurden medizinisch versorgt. US-Medien berichteten von drei Schwerverletzten, deren Zustand ernst sei. Der Vorfall ereignete sich in einer Bucht nahe der Stadt Ketchikan.

Flugzeug-Unglück in Alaska: Noch zwei Personen vermisst

Bei den Insassen der einmotorigen Maschinen handelt es sich um Passagiere eines Kreuzfahrtschiffes der amerikanischen Reederei „Princess Cruises“. Sie hatten den Ausflug über die Seen- und Flusslandschaft an Alaskas Südspitze am Montag als Teil ihrer siebentägigen Schiffsreise gebucht.

Die beiden Maschinen waren am Montagnachmittag (Ortszeit) bei dem Rundflug über dem George Inlet, einer Bucht, kollidiert. In der abgelegenen Gegend, die auf dem Landweg schwer zu erreichen ist, waren mehrere kleine Boote und auch Hubschrauber im Einsatz, um Verletzte aus dem Wasser zu bergen und nach Vermissten zu suchen.

Wasserflugzeuge kollidierten in Alaska

Neben zahlreichen kleinen Booten suchte auch ein Hubschrauber der Küstenwache nach dem Vermissten. Über den genauen Hergang des Unglücks gebe es noch keine Informationen, berichteten örtliche Medien.

Bei den Unglücksmaschinen handelt es sich nach Medienberichten um einmotorige Flugzeuge, eine de Havilland Otter und eine de Havilland Beaver. Die Reederei habe den Tod der fünf Insassen der kleineren Maschine bestätigt, zitierten unter anderem die Sender ABC und Foxnews aus einer Mitteilung der „Princess Cruises“.

Flugzeug-Unglück in Alaska

Im US-Staat Alaska sind sehr viele Wasserflugzeuge im Einsatz, mit denen man meist die entlegenen Gebiete und auch Seen und Flüsse leichter erreichen kann als mit Fahrzeugen. Der Unglücksort liegt an der südlichsten Spitze von Alaska.

Der Reederei zufolge befand sich die „Royal Princess“, eines der größten Passagierschiffe, auf ihrer Jungfernfahrt. Das Schiff war demnach am 11. Mai in der kanadischen Stadt Vancouver aufgebrochen.

Mehr Glück hatten die Opfer bei einem Flugzeugabsturz in Mexiko. Alle Insassen überlebten. Noch schlimmer war jedoch das Flugzeug-Inferno in Moskau, bei dem 41 Menschen ums Leben kamen. 

dpa

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