Auf dem Weg von Kairo nach Peking

EgyptAir-Maschine muss wegen Bombendrohung notlanden

Taschkent - Ein Passagierflugzeug musste am Mittwoch in Usbekistan notlanden. Der Grund: eine Bombendrohung. Die Maschine war auf dem Weg von Kairo nach Peking.

Eine Bombendrohung hat zur Notlandung einer Passagiermaschine von Egyptair in Usbekistan geführt. Das Flugzeug war von Kairo aus auf dem Weg in Chinas Hauptstadt Peking, als ein Unbekannter die Fluggesellschaft drei Stunden nach dem Start anrief und mit einer angeblichen Bombe an Bord des Fluges MS 955 drohte, wie ein Sprecher von Egyptair am Mittwoch mitteilte. 

Allerdings wurde bei der späteren Durchsuchung des Flugzeugs nach der Landung keine Spur von Sprengstoff gefunden. Der Flug nach China wurde fortgesetzt. Keiner der 135 Menschen im Flugzeug sei verletzt worden.

Vor etwa drei Wochen waren bei dem Absturz einer Egyptair-Maschine über dem östlichen Mittelmeer alle 66 Insassen ums Leben gekommen. Die Unglücksursache ist bislang noch unklar. Spezialschiffe versuchen momentan, die Flugschreiber von Flug MS804 zu bergen. Das Signal einer der Black Boxen war zuletzt geortet worden.

EgyptAir musste in den letzten Monaten mehrere Zwischenfälle verkräften. Am 19. Mai stürzte ein Airbus der Airline mit 66 Menschen an Bord ins Mittelmeer. Im März hatte ein Mann ein Flugzeug von EgyptAir entführt.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Studie: Neandertaler schufen älteste Höhlenkunst
War der Neandertaler ein eher einfacher Zeitgenosse oder ein kunstsinniger Feingeist? Dem modernen Menschen gar ebenbürtig? Neue Funde befeuern die Debatte.
Studie: Neandertaler schufen älteste Höhlenkunst
Vater soll seinen Babys Rippen, Beine und Arme gebrochen haben
In Nordhessen hat ein Vater offenbar seine wehrlosen Kinder misshandelt. Dabei handelt es sich um ein Zwillingspaar, dass vermutlich auf sehr schmerzhafte Weise gequält …
Vater soll seinen Babys Rippen, Beine und Arme gebrochen haben
Oberlandesgericht bestätigt Freispruch von Tierschützern
Jubel bricht aus im Gerichtssaal, als der Vorsitzende Richter den Freispruch von drei Tierschützern bestätigt. Aus deren Sicht ist das ein Urteil "mit Signalwirkung".
Oberlandesgericht bestätigt Freispruch von Tierschützern
Deutschem droht Todesstrafe auf Bali
Eine Sturmhaube über dem Gesicht und einen orangefarbenen Overall trägt der Deutsche auf dem Weg zu einer Pressekonferenz. Die Polizei erhebt schwere Vorwürfe gegen den …
Deutschem droht Todesstrafe auf Bali

Kommentare