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Die Notlandung hätte wesentlich schlimmer ausgehen können.

Motorschaden

Flugzeug muss auf New Yorker Highway notlanden

New York - Schreck in der Rush Hour: Ein kleines Flugzeug mit drei Menschen an Bord ist am späten Samstagnachmittag auf einer Schnellstraße im New Yorker Stadtbezirk Bronx notgelandet.

Feuerwehrsprecher Frank Dwyer sagte, der Pilot und die beiden Passagierinnen seien in das Krankenhaus gebracht worden. Ein Sprecher des St. Barnabas Hospital sagte, eine der Frauen sei wegen einer leichten Kopfverletzung behandelt worden, der Mann und die andere Frau hätten sich nicht behandeln lassen wollen. Auf der „Landebahn“, dem Major Deegan Expressway in der Bronx, kam niemand zu Schaden.

Ursache für die Notlandung war anscheinend ein Motorschaden. Medienberichten zufolge war das Flugzeug in Danbury im US-Bundesstaat Connecticut gestartet, um einen Rundflug um die Freiheitsstatue zu unternehmen. Laut CNN setzte der Pilot vor der Landung den Notruf „Mayday“ ab.

Die Autofahrer auf der vielbefahrenen Strecke staunten, als sie die einmotorige Piper PA-28, Baujahr 1966, am Straßenrand erblickten. „Man fragt sich: Kann das wirklich wahr sein? Ein Flugzeug auf dem Highway. Es sah überhaupt nicht beschädigt aus“, sagte die 29-jährige Patricia Sapol laut CNN.

Die Situation sei "unter Kontrolle", hieß es. Es habe weder ein Feuer gegeben noch sei Treibstoff ausgelaufen, hieß es weiter. Bevor das Flugzeug abtransportiert wurde, pumpten die Feuerwehrleute vorsichtshalber den Treibstoff ab.

Zum Zeitpunkt der Notlandung waren Bauarbeiter in der Nähe, die dabei halfen, den Verkehr zu stoppen. Der Vorfall führte zu mehreren großen Staus auf der Schnellstraße.

dpa/afp

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