Kündigung des Kooperationsvertrags mit Ismaik: So hat 1860 hat entschieden

Kündigung des Kooperationsvertrags mit Ismaik: So hat 1860 hat entschieden
+
Flugzeug-Bergung nach Absturz in Bodensee

Wrack geborgen

Flugzeugabsturz am Bodensee: Identität der Insassen geklärt

Die Polizei hat das über dem Bodensee abgestürzte Kleinflugzeug geborgen - der Einsatz verlief allerdings nicht ohne Schwierigkeiten. Unterdessen wurde bekannt, wer mit dem Piloten im Flugzeug saß.

Konstanz - Einen Tag nach dem Absturz eines Kleinflugzeugs über dem Bodensee sind am Mittwoch große Teile des Wracks geborgen worden. Ein Sprecher der Polizei sagte am Abend, der Einsatz sei abgeschlossen. Die Bergung hatte sich zunächst schwierig gestaltet: Ein Wrackteil - an dem unter anderem eine Außenwand mit Fenster zu erkennen war - war mit einem Kran aus dem Wasser gehoben und mit einer Fähre der Konstanzer Stadtwerke in Richtung Ufer gebracht worden. Dabei brach das große Stück, stürzte zum Teil wieder in die Tiefe und musste erneut aus dem Wasser geholt werden.

Zwei Menschen starben bei dem Unfall

Auch die Identität der Insassen ist inzwischen geklärt: Neben dem 74 Jahre alten Piloten war nach Polizeiangaben auch seine 75 Jahre alte Partnerin an Bord. Beide sind Schweizer Staatsangehörige.

Die Propellermaschine vom Typ Piper Malibu war am Dienstagmittag mit zwei Menschen an Bord in Zürich gestartet und wenig später nahe der Blumeninsel Mainau ins Wasser gestürzt. Aufgrund der geborgenen Trümmerteile sowie der Spuren an der Unglücksstelle gehen die Ermittler davon aus, dass die Insassen den Absturz nicht überlebt haben. Beide Personen hätten bislang aber nicht gefunden werden können, hieß es am Abend.

Das am Mittwoch geborgene Wrackteil sei mithilfe des Krans vom Technischen Hilfswerk an Bord der Autofähre gehoben worden. Dort wurde das Flugzeugstück von Kriminaltechnikern und den Vertretern des Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) untersucht und anschließend auf einen Lastwagen verladen.

Boote von Einsatzkräften an der Absturzstelle

Am Vortag hatten die Einsatzkräfte ihre Arbeit an der Absturzstelle unweit von Konstanz wegen schlechten Wetters abbrechen müssen. Laut Polizei ist der Bodensee in dem Gebiet etwa 60 Meter tief - das hatte es Tauchern schwer gemacht, das Wrack zu erreichen.

Nach Angaben der Feuerwehr ist bei dem Unglück nur wenig Treibstoff ausgelaufen - auch die Polizei geht nach wie vor davon aus, dass keine Gefahr für die Umwelt besteht. Das Bodenseegebiet vor dem Konstanzer Stadtteil Litzelstetten ist nach Angaben des Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW) ein Naturschutzgebiet.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Rätsel um Tod von kanadischem Milliardär
Toronto (dpa) - Im Fall des tot aufgefundenen kanadischen Pharma-Milliardärs Bernard "Barry" Sherman und seiner Frau hat die Autopsie ergeben, dass beide an …
Rätsel um Tod von kanadischem Milliardär
"Winterintermezzo" vorbei - grüne Weihnachten erwartet
Offenbach (dpa) - Zum Wochenstart gab es teils ausgiebigen Schneefall - grau, trüb und wärmer geht es in der Vorweihnachtswoche weiter. Das von Tief "Andreas" …
"Winterintermezzo" vorbei - grüne Weihnachten erwartet
Wintereinbruch in Frankfurt: 170 Flüge annulliert
Frankfurt (dpa) - Winterliche Witterungsbedingungen haben am Morgen am Frankfurter Flughafen zu zahlreichen Flugausfällen geführt. Am Morgen waren bereits 170 Flüge …
Wintereinbruch in Frankfurt: 170 Flüge annulliert
Polizei vermutet fast 100 Leichen im Bodensee
Gruselige Vorstellung: Im Bodensee sollen sich laut Einschätzung der Polizei etwa 100 Leichen befinden. Sie tauchen womöglich nie wieder auf.
Polizei vermutet fast 100 Leichen im Bodensee

Kommentare