Zivile Luftfahrt in Athen bestätigt

Absturz MS804: Piloten haben sich zuletzt nicht gemeldet

Athen - Zum Absturz der Egyptair MS804 hat nun die griechische zivile Luftfahrtbehörde wichtige Erkenntnisse gebracht. 

Die Piloten der vermissten Maschine der Egyptair haben sich nach Angaben des Chefs der griechischen zivilen Luftfahrtbehörde beim verlassen des griechischen Luftraums nicht mehr gemeldet. „Als sie zunächst die Insel Kea (nahe Athen) überflogen, haben sie sich normal gemeldet und keine Probleme erwähnt“, sagte Konstantinos Lintzarakis am Donnerstag dem griechischen Nachrichtensender Skai.

Anschließend sei die Maschine normal weiter im griechischen Luftraum nach Ägypten geflogen. Die Piloten hätten sich aber nicht - wie es üblich ist - beim Verlassen des griechischen Flug-Kontrollraums südlich der griechischen Insel Karpathos und südwestlich der Insel Kreta gemeldet. Anschließend verschwand das Flugzeug von den Radarschirmen.

Egyptair-Maschine: Griechische Fluglotsen geben Hinweise

Die griechischen Fluglotsen nahmen zunächst Kontakt mit der griechischen militärischen Luftsicherung auf, um doppelt zu checken wo die Maschine ist. Als auch diese Fluglotsen meldeten, sie können nichts auf ihren Radars sehen, seien die ägyptischen Flugsicherungs-Behörden alarmiert worden, hieß es.

Wie der griechische Generalstab erklärte, wird nun rund 130 Seemeilen (240 Kilometer) süd-südöstlich der griechischen Insel Karpathos im offenen Meer zwischen Griechenland und Ägypten nach der Maschine gesucht. An der Suchaktion nehmen zwei Flugzeuge der griechischen Luftwaffe und eine Fregatte der griechischen Kriegsmarine teil. Zwei Hubschrauber und ein anderes Flugzeug seien auf der Insel Karpathos und auf Kreta startbereit, hieß es.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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