+
Airline-Chef Farooq Bhoja darf Pakistan nach dem Flugzeugabsturz nicht mehr verlassen

Flugzeugabsturz: Pakistan ermittelt gegen Airline-Chef

Islamabad - Nach dem Flugzeugabsturz in Islamabad ermittelt Pakistan gegen den Besitzer der Airline. Gegen ihn wurde ein Ausreiseverbot verhängt. Derzeit wird nach der Ursache in allen Richtungen ermittelt.

Einen Tag nach dem Flugzeugabsturz mit 127 Toten hat die pakistanische Regierung Ermittlungen zu dem Unglück eingeleitet und ein Ausreiseverbot gegen den Besitzer der Fluggesellschaft verhängt.

Die Passagiermaschine der Bhoja Air war während eines Gewitters im Landeanflug auf die Hauptstadt Islamabad abgestürzt. Alle Insassen kamen dabei ums Leben. Die Fluggesellschaft, die nach einer elfjährigen Pause erst im März wieder den Betrieb aufgenommen hatte, machte das schlechte Wetter für den Absturz verantwortlich.

Entsetzen und Verzweiflung nach 737-Absturz

Entsetzen und  Verzweiflung nach 737-Absturz

Airline-Chef Farooq Bhoja sei auf eine Liste gesetzt worden, die es ihm verbiete, das Land zu verlassen, sagte Innenminister Rehman Malik am Samstag am Unglücksort. Ein solches Verbot wird in Pakistan oft über Verdächtige in einem Strafverfahren verhängt.

„Angeblich war das Flugzeug ziemlich alt. Deshalb wurde eine genaue Untersuchung der Flugtüchtigkeit der Bhoja-Air-Maschinen angeordnet, sagte Malik. Es werde untersucht, ob ein Fehler am Flugzeug, ein Blitz, das schlechte Wetter oder irgendein anderer Faktor für den Verlust so vieler Menschenleben verantwortlich gewesen sei.

dapd

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Rentner (83) stürzt mit PKW in See
In Rheinland-Pfalz ist ein Rentner beim Parken mit seinem Wagen in einen See gestürzt. Die anschließende Rettung gestaltete sich zunächst schwierig. 
Rentner (83) stürzt mit PKW in See
Mann will Frau helfen und wird brutal verprügelt
Niklas Holtmann (24) wollte einer jungen Frau helfen. Seine Courage machte ihn zum Opfer eines Gewaltdeliktes und brachte ihm einen viertägigen Krankenhausaufenthalt ein.
Mann will Frau helfen und wird brutal verprügelt
Linken-Politiker Tempel: Drogenbeauftragte enttäuscht
Berlin (dpa) - Die Partei Die Linke hat der Drogenbeauftragten Marlene Mortler (CSU) eine enttäuschende Bilanz in der zu Ende gehenden Legislaturperiode vorgeworfen.
Linken-Politiker Tempel: Drogenbeauftragte enttäuscht
Das sind die drei Tatorte von Spanien
Bei dem Terroranschlag in Spanien und dem nächtlichen Einsatz der Polizei spielten drei Orte eine Rolle:
Das sind die drei Tatorte von Spanien

Kommentare