Flut in Indien vertreibt 3,5 Millionen Menschen

Neu Delhi - Heftige Überschwemmungen haben im ostindischen Bundesstaat Bihar mindestens 3,5 Millionen Menschen in die Flucht getrieben. Wie der indische Sender NDTV am Freitag berichtete, fielen den Fluten am Fluss Kosi bislang mehr als 50 Menschen zum Opfer.

Nach einem Besuch im Überschwemmungsgebiet sprach Indiens Premierminister Manmohan Singh von einer «nationalen Katastrophe». Die Regierung habe ein Soforthilfepaket in Höhe von 10 Milliarden Rupien (155 Millionen Euro) verabschiedet, erklärte Singh.

Nach Medienberichten sind jedoch noch immer mehr als eine Million Menschen von jeglicher Hilfe abgeschnitten. Zehntausende kämpften ums Überleben.

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