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Flutwelle in Südkorea reißt neun Menschen in den Tod

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Seoul - Nach einer Flutwelle an der südkoreanischen Westküste hat sich die Zahl der Todesopfer auf neun erhöht. 14 Menschen seien gerettet worden, teilte eine Sprecherin der Küstenwache am Sonntag in Inchon mit. Zwei Schwerverletzte würden im Krankenhaus behandelt.

Die Menschen standen auf einer ins Meer ragenden Mole, als eine hohe Welle sie plötzlich erfasste und ins Wasser schleuderte. Die Welle war in der Nähe des rund 190 Kilometer südlich der Hauptstadt Seoul gelegenen Küstenortes Boryong entstanden.

Nach Berichten des öffentlichen Rundfunksenders KBS werden noch 14 Menschen vermisst. Die Küstenwache bestätigte die Berichte nicht. Bis zum Abend (Ortszeit) wurde die Suche nach möglichen weiteren Opfern fortgesetzt. Die Ursache der Flutwelle war zunächst unklar. Es habe lediglich eine Windwarnung gegeben, hieß es. Doch der Wind sei zum Zeitpunkt des Vorfalls nicht ungewöhnlich stark gewesen.

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