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Köttbullar: Deftig, Lecker und aus Fleisch müssen sie sein - oder doch nicht?

Gutes Gewissen - Guten Appetit

Food-Revolution bei Ikea dank PETA

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München - Fast jeder, der mal bei Ikea einkaufen war, kennt sie: Köttbullar. Nun bekommen die schwedischen Fleischbällchen allerdings starke vegane Konkurrenz.

Wenn man die Zahlen sieht, könnte man meinen, das Einrichtungshaus Ikea sei ein Schnellrestaurant: Pro Jahr gehen weltweit rund eine Milliarde der beliebten schwedischen Fleischbällchen, deren Namen schon jedes Kind im Schlaf weiß, über die Theke. Die Rede ist natürlich von Köttbullar, die kleinen Hackfleischbällchen in brauner Soße mit Preiselbeeren, die jeden erschöpften Einkäufer für seine Mühen belohnt. Jeden? Nein eben nicht, denn bisher gingen alle Vegetarier und Veganer bei der Schlemmerei leer aus.

Das soll sich jetzt ändern, nicht zuletzt dank einer Petition der Tierschutzorganisation PETA. Die forderte nämlich das Einrichtungshaus mit einer Online-Petition zum Handeln auf. Ikea könne mit einer veganen Köttbullar-Alternative nicht nur Tierleid verhindern, sondern auch dem Klima einen großen Gefallen tun, so die Tierschützer in der offiziellen Stellungnahme.

Grönsakbullar statt Fleischbällchen

Das hat sich das schwedische Möbelhaus anscheinend zu Herzen genommen und bietet ab sofort auch vegane Köttbullar an, wie PETA auf ihrer Facebook-Seite verkündete.

ALTER SCHWEDE:Die veganen Bällchen findet Ihr unter dem Namen GRÖNSAKSBULLAR ab sofort in Eurem IKEA: www.veganblog.de/?p=32978 <3Wer von Euch hat sie schon getestet?

Posted by PETA Deutschland on Mittwoch, 8. April 2015

Die Gemüsebällchen heißen Grönsaksbullar und sind im Vergleich mit den tierischen Bällchen nicht nur gesünder sondern auch kalorienärmer.

Obwohl es nicht als solches gekennzeichnet ist, sei das neue Gericht nicht nur vegetarisch, sondern auch vegan, behauptet zumindest PETA Deutschland in ihrem Vegan Blog. Es bestünde nämlich ausschließlich aus Kichererbsen, grüne Erbsen, Mais, Möhren, Paprika, Grünkohl und Gewürzen. Teilweise würden die Zutaten sogar lokal produziert werden, fügt Stavroula Ekoutsidou, Foodmanager bei Ikea Deutschland, in einer Pressemitteilung des Konzerns noch an. Na dann: Guten Appetit.

vf

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