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Negativ-Preis für die Capri-Sonne: Foodwatch kritisiert das Marketing für die süße Erfrischung.

Dreiste Werbemasche

Negativ-Preis für Capri-Sonne

Berlin/Eppelheim - Der Hersteller der Capri-Sonne bekommt von der Verbraucherschutzorganisation Foodwatch den „Goldenen Windbeutel“ 2013 für die dreisteste Werbemasche.

Bei einer Abstimmung im Internet bekam das Getränk der Sisi-Werke (Eppelheim bei Heidelberg) die meisten Stimmen, wie Foodwatch mitteilte.Die Organisation kritisiert, dass die Firma mit ihrem Marketing auch ganz gezielt Kinder anspreche. Der Konsum zuckerhaltiger Getränke sei aber ohnehin schon zu hoch. Viele Kinder seien übergewichtig.

Der Capri-Sonne-Hersteller, der zur Unternehmensgruppe Wild gehört, hatte bereits die Nominierung für den Negativ-Preis kritisiert. Mit einem Zuckergehalt von zehn Prozent liege das Getränk im Mittel aller Fruchtsaftgetränke. Die Werbung für die Capri-Sonne richte sich außerdem überwiegend an die Eltern, nicht an die Kinder.

Neben der Capri-Sonne hatte Foodwatch vier weitere Lebensmittel für Kinder zur Abstimmung gestellt, die nach Ansicht der Verbraucherschützer besonders dreist beworben werden. An der Abstimmung hätten sich fast 120.000 Verbraucher beteiligt. Auf die Capri-Sonne seien mehr als 51.000 Stimmen entfallen.

dpa

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