+
Johannes Ostler und Juliana Söhnlein arbeiten während des Wettbewerbs an ihrem "Weltraumaufzug".

Visionen für die Zukunft

Forscher testen Fahrstühle ins Weltall

Garching - Ein Aufzug ins Weltall ist rein rechnerisch machbar, doch die Umsetzung ist kompliziert. Sieben Teams aus Deutschland wollen Lösungen gefunden haben.

Ein Weltraumfahrstuhl könnte in ferner Zukunft Menschen, Satelliten und anderes Material ins All bringen. Das jedenfalls hoffen visionäre Wissenschaftler.

In Garching bei München präsentieren und testen bei der "European Space Elevator Challenge" sieben Teams aus Deutschland und Japan ihre Prototypen für einen solchen Fahrstuhl. Die verschiedenen Lift-Modelle fahren an einem Seil 100 Meter hoch bis zu einem Ballon. Dabei soll der beste "Climber" gefunden und dann auch prämiert werden.

Ziel sei es, junge Wissenschaftler von der Idee des Weltraumaufzugs zu begeistern und die Community auszubauen, teilten die Organisatoren von der Wissenschaftlichen Arbeitsgemeinschaft für Raketentechnik und Raumfahrt (WARR) der Technischen Universität München mit. Die Arbeitsgruppe ist dem Lehrstuhl für Raumfahrttechnik angegliedert.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Mindestens 45 Tote bei Waldbränden in Portugal und Spanien
Portugal und Spanien trauern um die Opfer der Waldbrände: Mindestens 45 Menschen sind in den Flammen ums Leben gekommen, mehrere Dutzend weitere wurden verletzt.
Mindestens 45 Tote bei Waldbränden in Portugal und Spanien
Misshandelter Elfjähriger aus Neuss gestorben
Der vor fast zwei Wochen in einer Neusser Wohnung mit lebensbedrohlichen Verletzungen gefundene Junge ist tot.
Misshandelter Elfjähriger aus Neuss gestorben
Ausstellung über Klima und Evolution in Halle
Halle (dpa) - Drei Höhlenlöwen jagen ein Mammut und ihr Junges - diese Szene mit den lebensecht erscheinenden Tieren ist beim Landesmuseum Halle in Sachsen-Anhalt …
Ausstellung über Klima und Evolution in Halle
Landwirt soll 189.000 Euro für kurze Straße zahlen 
Es ist nur ein kurzes Stück, doch es ist ganz schön teuer: 189.000 Euro soll ein Landwirt in Schleswig-Holstein für den Straßenausbau zahlen. Ursprünglich sollte der …
Landwirt soll 189.000 Euro für kurze Straße zahlen 

Kommentare