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Eigentlich hatte Volker Maiwald unter Mars-Bedingungen Tomaten züchten wollen - gegessen hat er dann Reis und Speisewürfel.

Deutscher Forscher erzählt:

So lebt es sich auf dem Mars

Salt Lake City - Wissenschaftler der ESA haben in Utah zwei Wochen lang Leben auf dem Mars simuliert. Dabei trugen sie Raumanzüge und aßen Trockenkost, erzählt Crew-Mitglied Volker Maiwald

Um die Bedingungen auf dem Mars so exakt wie möglich zu erforschen, hat ein Forschungsteam der Europäischen Weltraumorganisation ESA das Leben auf dem Roten Planeten simuliert. Dazu hatte sich die Crew zwei Wochen lang in eine Wüste im US-Bundesstaat Utah zurückgezogen, unter ihnen ein deutscher Wissenschaftler.

Anstrengendes Leben auf dem Mars

Simulation: Leben wie auf dem Mars

Tagsüber beschäftigt hätten sich die Forscher mit dem Entnehmen von Gesteinsproben und Mikroskop-Analysen: "Auf dem Mars würde man so nach Leben suchen".

Vize-Kommandant Volker Maiwald vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) versuchte bei der Mission außerdem, in der sengenden Hitze des Wüsten-Planeten Tomaten und Salat zu züchten. Ernährt hat sich die sechsköpfige Crew jedoch nicht von Frischkost: "Zu essen gab es Reis, Hafer und getrocknete Speisewürfel, die früher Gemüse waren", sagte Maiwald der Zeitung Bild.

Um Wasser zu sparen, wurde übrigens nur alle drei Tage geduscht, bei Toilettengängen nur "bei festem Abfall" gespült.

Auch sonst war das Leben auf dem Mars nicht sehr bequem: Das Forscher-Team wohnte in einer nur 50 Quadratmeter großen Station, trug bei jedem Ausgang Raumanzüge mit Helm und einem Sauerstoff-Rucksack: "Kein Original, aber eng und 15 Kilo schwer", erzählt der 31-jährige Bremer. Denn auf dem Mars könnten Menschen wegen des geringen atmosphärischen Drucks nur höchstens eine Minute ohne Raumanzug überleben.

Fazit: Ein faszinierender, aber anstrengender Trip.

est

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