+
Klaus Sames in einem Bestattungsinstitut im baden-württembergischen Geislingen: Der emeritierte Mediziner will seinen Körper nach seinem Tod einfrieren und in den USA lagern lassen. Foto: Stefan Puchner

Forscher will sich nach Tod tiefkühlen lassen

Senden (dpa) - Ein emeritierter Professor aus dem bayrischen Senden will sich nach seinem Tod tiefkühlen lassen. Das Ziel des 75-jährigen Altersforschers: ewiges Leben. Er hofft, dass Mediziner in 100 bis 200 Jahren bislang tödliche Krankheiten heilen können.

Diese Zeit will Sames bei minus 196 Grad in einem Stickstofftank einer US-Firma verbringen. Kritiker wie die Ärztin Katrin Amunts, Mitglied des Deutschen Ethikrats, halten solche Angebote für "unseriös": Es sei bislang nicht möglich, Organe oder Teile von Organen einzufrieren und sie wieder aufzutauen in der Hoffnung, dass sie noch funktionieren.

Infos über Klaus Sames' Projekt

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

New York Times: Vater gibt Herausgeber-Posten an Sohn weiter
Der 37 Jahre alte Arthur Gregg Sulzberger wird zum 1. Januar 2018 den Posten des Herausgebers der renommierten Zeitung von seinem 66 Jahre alten Vater Arthur Sulzberger …
New York Times: Vater gibt Herausgeber-Posten an Sohn weiter
Vier Kinder sterben bei Schulbus-Unfall in Frankreich
Ein Unfalldrama schockiert Frankreich: Ein Zug kracht auf einen Schulbus, mindestens vier Kinder sterben. Staatspräsident Macron sichert rasche Hilfe zu.
Vier Kinder sterben bei Schulbus-Unfall in Frankreich
Asteroid aus anderem Sonnensystem rast an der Erde vorbei: Birgt er ein Geheimnis?
Er kommt aus einem anderen Sonnensystem und flitzte kürzlich an der Erde vorbei: Forscher in den USA belauschen den Asteroid „Oumuamua“. Einige glauben, er könne ein …
Asteroid aus anderem Sonnensystem rast an der Erde vorbei: Birgt er ein Geheimnis?
Tragödie: Mindestens vier Tote bei Schulbus-Unfall in Südfrankreich
Ein Unfalldrama schockiert Frankreich: Ein Zug kracht auf einen Schulbus, mindestens vier Kinder sterben.
Tragödie: Mindestens vier Tote bei Schulbus-Unfall in Südfrankreich

Kommentare