Forscher züchten künstliches Fleisch

New York - Rinder, Schafe und Schweine können sich freuen. In den USA ist ein Team von Wissenschaftlern dabei, künstliches Fleisch zu entwickeln. Für dieses müssen keine Tiere mehr sterben.

Die Forscher wollen mit ihrer Arbeit gegen die weltweite Nahrungsmittelknappheit ankämpfen, wie zdf.de berichtet. "Denken Sie an das Bevölkerungswachstum", wird Bio-Ingenieur Vladimir Mironov zitiert, der in einem Labor auf dem Campus der Medical University of South Carolina in Charleston an der Fleischzucht arbeitet. "Schon heute gibt es etwa in Singapur oder in New York keinen Platz mehr für Tierzucht." Nach Angaben von Mironov soll Kunstfleisch "praktisch und natürlich" und für Konsumenten keinesfalls schädlich sein.

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Geldgeber für die Forschungen, die seit rund zehn Jahren andauern, ist die Tierschutzorganisation PETA. Die Wissenschaftler wollen das Kunstfleisch in einem komplizierten Verfahren herstellen. Dafür werden nach dem Bericht embryonische Muskelzellen aus dem Truthahn verwendet. Sie sollen mit einem Rinderserum in Bioreaktoren zu Muskelgewebe heranwachsen.

Erste Häppchen des Fleisches sollen bereits im August verzehrfertig sein. Bis die Produktion in größeren Mengen möglich ist, soll es aber noch lange dauern.

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Rubriklistenbild: © dpa

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