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Dieses Foto seiner Tochter veröffentlichte Nathen Steffel im Netz.

Vater bittet um Hilfe

Die traurige Geschichte um dieses Foto bewegt das Netz

Ohio - Das Schicksal dieses Babys bewegt die Welt: Ein Vater bittet Internetnutzer um Hilfe bei der Bearbeitung eines Bildes seiner mittlerweile verstorbenen Tochter. Die Reaktionen sind überwältigend.

Sophia Steffel wurde nur sechs Wochen alt. Am 10. Juli erlag sie einem Lebertumor, an dem sie seit ihrer Geburt gelitten hatte. Bis zu ihrem Tod war Sophia in einem Krankenhaus in Cincinnati behandelt worden, wie "The Independent" berichtet.

Nach ihrem Tod wandte sich der trauernde Vater Nathen Steffel mit einem herzzerreißenden Anliegen an die Nutzer des sozialen Netzwerks Reddit. Er und seine Frau haben keine Bilder, auf denen Sophia ohne die Schläuche zu sehen ist, mit denen sie an diverse Maschinen angeschlossen ist. Zusammen mit einem Foto seiner Tochter postete Steffel eine simple Frage: "Kann jemand die Schläuche von diesem Foto entfernen?"

Bewegende Reaktionen

Sophias Geschichte löste eine Welle des Mitgefühls aus. Die Reaktionen auf Steffels Anfrage sind überwältigend. In nur drei Tagen erhielt der Post über 3000 Kommentare. Hunderte sprachen der Familie ihr Beileid aus. Laut "The Independent" schrieb ein Nutzer beispielsweise: "Ich kann mir nicht einmal ansatzweise vorstellen, wie es sein muss, in so einer Situation zu sein. Mein tiefstes Beileid."

Steffels Wunsch wurde auf ergreifende Weise erfüllt. Er erhielt nicht nur das bearbeitete Bild, sondern darüber hinaus eine Vielzahl an wunderschönen Skizzen und Zeichnungen (einige von ihnen sind auf dem Portal "viralnova" zu sehen). Ohne die Schläuche wirkt Sophia glücklich und zufrieden. Eine der Zeichnungen zeigt sie als Engel mit Flügeln, wie sie auf einer Wolke im Himmel schwebt.

Vater dankt allen Unterstützern

Sophias Eltern sind gerührt von der Wirkung, die das Bild ausgelöst hat. Mit derartiger Anteilnahme und Unterstützung hatten sie nicht gerechnet. "Ich war überwältigt von den Reaktionen", sagte Steffel der Zeitung "Today". "Meine Frau und ich waren sehr dankbar, dass sich so viele Leute die Zeit genommen haben, uns nette Nachrichten und wunderschöne Bilder zu schicken."

Auch bei den Unterstützen persönlich bedankte sich Steffel: "Alles, was ich wollte, war ein schönes Foto. Was ich bekam, war viel Liebe und Unterstützung von einer Menge Fremder. Zusammen mit vielen Fotos und Zeichnungen. Danke an alle!"

Mit den bearbeiteten Fotos ihrer Tochter fällt es Sophias Eltern nun hoffentlich leichter, ihren schweren Verlust zu verarbeiten.

sr

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