Unfassbare Bilder

Hier fliegt eine Hüpfburg mit zwei Kindern davon

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New York - Ein heftiger Windstoß hat in New York eine Hüpfburg aus der Verankerung gerissen und samt Kindern meterhoch durch die Luft geschleudert. Nun sind Fotos von dem unfassbaren Unglück aufgetaucht.

Mehrere US-Medien veröffentlichten nach dem Unfall am Montag Fotos von dem Unglück. Darauf ist zu sehen, wie die Hüpfburg rund 15 Meter hoch in der Luft schwebt. Unfassbar, bedenkt man, dass sich zu diesem Zeitpunkt noch zwei Jungen darin befanden. Unter anderem zeigt der amerikanische Nachrichtensender WNYT NewsChannel 13 eine Aufnahme des Gummihauses.

Auch die Zeitung Post Star postete auf Twitter Bilder der Hüpfburg.

Ein heftiger Windstoß hatte im US-Bundesstaat New York die Hüpfburg aus der Verankerung gerissen und samt spielenden Kindern meterhoch durch die Luft geschleudert. Zwei Jungen, die bei dem Vorfall am Montag schwer verletzt wurden, lagen am Mittwoch weiter im Krankenhaus, wie die Lokalzeitung "Glens Falls Post-Star" auf ihrer Website berichtete. Der Zustand der fünf und sechs Jahre alten Kinder sei stabil.

Die Polizei in South Glens Falls untersuchte den Angaben zufolge, weshalb das aufblasbare Spielgerät abheben konnte. Eine Strafverfolgung sei aber nicht eingeleitet worden. "Es war einfach ein tragischer Vorfall", sagte Polizeichef Kevin Judd der Zeitung. Eine Windböe hatte die Hüpfburg laut Augenzeugen auf bis zu 15 Meter gehoben, anschließend soll sie über ein Wäldchen geflogen und auf einem Sportplatz hinter einem Schulgebäude gelandet sein.

Mädchen stürzt noch rechtzeitig aus Hüfpburg

Ein zehnjähriges Mädchen stürzte dem "Glens Falls Post-Star" zufolge gleich zu Beginn aus dem Gummihaus und kam mit leichten Verletzungen davon. Die beiden Jungen fielen dagegen aus mindestens fünf Metern Höhe und erlitten schwere Kopfverletzungen und Knochenbrüche.

Die Hüpfburg soll dem Bewohner eines Apartmenthauses gehört haben, der das Spielgerät für die Kinder in der Nachbarschaft häufiger aufbaute. "Es war wie ein Horrorfilm", sagte ein Anwohner dem Fernsehsender ABC. "Das arme, kleine Kind kam wie aus dem Nichts angeflogen."

Der Hüpfburg-Hersteller Little Tikes kündigte eine Untersuchung des Vorfalls an. "Unsere Gedanken und Gebete sind mit den Kindern und ihren Familien", erklärte das Unternehmen.

AFP/vh

Rubriklistenbild: © Twitter

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