Die wichtigsten närrischen Begriffe
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Alaaf: Zusammen mit “helau“ der wohl bekannteste Narrenruf. “Alaaf“ hat seinen Ursprung in “Cölle al aaf“ (“Köln allein“).
Die wichtigsten närrischen Begriffe
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Aschermittwoch: Am Aschermittwoch ist alles vorbei. An diesem Tag beginnt die Fastenzeit, und die Fastnacht wird vielerorts zu Grabe getragen.
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Bütt: Hier darf in der tollen Zeit nach Herzenslust geschimpft, geschlaumeiert und gealbert werden. Das Wort meint im Rheinischen das fassförmige Rednerpult (“bütt“: Bottich, Waschzuber), von dem aus die Narren ihre bissigen Kommentare zum großen Weltgeschehen, zur Lokalpolitik oder zu den Wirren des Alltags zumeist in Reimen in den Saal schmettern. Auf dem Bild ist "Hoppeditz" Walter Hamacher zu sehen,  der auf dem Düsseldorfer Rathaus-Markt eine Büttenrede hält.
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Bützje: Gerade im Kölner Karneval ist das Küssen (“Bützje“) ausdrücklich erlaubt, verpflichtet aber zu nichts.
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Clown: Rote Nase, breiter roter Mund, grell geschminktes Gesicht - der Clown ist wohl eine der beliebtesten Fastnachtsverkleidungen.
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Dreigestirn: Prinz, Bauer und Jungfrau sind so etwas wie die Chefkarnevalisten. Ihre Tradition geht bis ins 19. Jahrhundert zurück. An Weiberfastnacht um 11.11 Uhr eröffnet das Dreigestirn in Köln traditionell den Straßenkarneval. Auf dem Bild: Prinz Dominikanerpater Bernhard (Venzke), Jungfrau Wilfriede (Wilfried Werner, l.) und Bauer Peter (Quast, r.) im Kloster Waldberberg.
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Elf: Die Elf ist die jecke Zahl überhaupt und Symbol der Narretei. Die fünfte Jahreszeit beginnt am Elften im Elften (11.11.). Und die meisten Umzüge, Sitzungen und Veranstaltungen der fünften Jahreszeit beginnen elf Minuten nach der vollen Stunde.
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Fastnacht, Fasching: Während der Begriff Fastnacht (aus dem althochdeutschen “fasta“ für Fastenzeit und “naht“ für Vorabend) vor allem im südwestdeutschen Raum gebraucht wird, findet Fasching (mittelhochdeutsche Zusammensetzung “vast-schanc“: Ausschank vor der Fastenzeit) vor allem in Bayern und Österreich Anwendung.

Das ABC der wichtigsten närrischen Begriffe

Düsseldorf/Köln - Was sind eigentlich "Mucker und Philister"? Und was bedeutet "Bützje"? Die wichtigsten Begriffe für die närrische Zeit.

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