Die wichtigsten närrischen Begriffe
1 von 27
Alaaf: Zusammen mit “helau“ der wohl bekannteste Narrenruf. “Alaaf“ hat seinen Ursprung in “Cölle al aaf“ (“Köln allein“).
Die wichtigsten närrischen Begriffe
2 von 27
Aschermittwoch: Am Aschermittwoch ist alles vorbei. An diesem Tag beginnt die Fastenzeit, und die Fastnacht wird vielerorts zu Grabe getragen.
Die wichtigsten närrischen Begriffe
3 von 27
Bütt: Hier darf in der tollen Zeit nach Herzenslust geschimpft, geschlaumeiert und gealbert werden. Das Wort meint im Rheinischen das fassförmige Rednerpult (“bütt“: Bottich, Waschzuber), von dem aus die Narren ihre bissigen Kommentare zum großen Weltgeschehen, zur Lokalpolitik oder zu den Wirren des Alltags zumeist in Reimen in den Saal schmettern. Auf dem Bild ist "Hoppeditz" Walter Hamacher zu sehen,  der auf dem Düsseldorfer Rathaus-Markt eine Büttenrede hält.
Die wichtigsten närrischen Begriffe
4 von 27
Bützje: Gerade im Kölner Karneval ist das Küssen (“Bützje“) ausdrücklich erlaubt, verpflichtet aber zu nichts.
Die wichtigsten närrischen Begriffe
5 von 27
Clown: Rote Nase, breiter roter Mund, grell geschminktes Gesicht - der Clown ist wohl eine der beliebtesten Fastnachtsverkleidungen.
Die wichtigsten närrischen Begriffe
6 von 27
Dreigestirn: Prinz, Bauer und Jungfrau sind so etwas wie die Chefkarnevalisten. Ihre Tradition geht bis ins 19. Jahrhundert zurück. An Weiberfastnacht um 11.11 Uhr eröffnet das Dreigestirn in Köln traditionell den Straßenkarneval. Auf dem Bild: Prinz Dominikanerpater Bernhard (Venzke), Jungfrau Wilfriede (Wilfried Werner, l.) und Bauer Peter (Quast, r.) im Kloster Waldberberg.
Die wichtigsten närrischen Begriffe
7 von 27
Elf: Die Elf ist die jecke Zahl überhaupt und Symbol der Narretei. Die fünfte Jahreszeit beginnt am Elften im Elften (11.11.). Und die meisten Umzüge, Sitzungen und Veranstaltungen der fünften Jahreszeit beginnen elf Minuten nach der vollen Stunde.
Die wichtigsten närrischen Begriffe
8 von 27
Fastnacht, Fasching: Während der Begriff Fastnacht (aus dem althochdeutschen “fasta“ für Fastenzeit und “naht“ für Vorabend) vor allem im südwestdeutschen Raum gebraucht wird, findet Fasching (mittelhochdeutsche Zusammensetzung “vast-schanc“: Ausschank vor der Fastenzeit) vor allem in Bayern und Österreich Anwendung.

Das ABC der wichtigsten närrischen Begriffe

Düsseldorf/Köln - Was sind eigentlich "Mucker und Philister"? Und was bedeutet "Bützje"? Die wichtigsten Begriffe für die närrische Zeit.

Auch interessant

Meistgesehene Fotostrecken

Totale rötliche Mondfinsternis vielerorts gut sichtbar
Plötzlich war der Mond kupferrot: Viele Schaulustige standen deshalb mitten in der Nacht auf. Die Polizei schrieb besorgten Bürgern.
Totale rötliche Mondfinsternis vielerorts gut sichtbar
Die Mondfinsternis 2019: Der Blutmond am 21. Januar in Bildern
Die Mondfinsternis am 21. Januar 2019 lockte am Morgen viele Frühaufsteher an. Doch nicht in allen Teilen Deutschlands war der Blutmond gut zu sehen.
Die Mondfinsternis 2019: Der Blutmond am 21. Januar in Bildern
Natur behindert Suche nach zweijährigem Jungen im Schacht
Das Zittern um den kleinen Julen zieht sich in Spanien in die Länge. Nach jüngsten Expertenschätzungen steht fest, dass man den Zweijährigen, der in einem tiefen Schacht …
Natur behindert Suche nach zweijährigem Jungen im Schacht
Bundeskriminalamt richtet Blick auf kriminelle Großfamilien
Dieses Jahr will das Bundeskriminalamt Clan-Kriminalität in Deutschland als Organisiertes Verbrechen einstufen. So könnten Taten von Großfamilien künftig besser bekämpft …
Bundeskriminalamt richtet Blick auf kriminelle Großfamilien