+
Tritt nach Vorwürfen über sexuelle Belästigung zurück: Der Chef des amerikanischen Nachrichtensenders Fox News, Roger Ailes. Foto: Justin Lane/Archiv

Fox-Chef tritt nach Vorwürfen über sexuelle Belästigung ab

New York dpa) - Nach Vorwürfen über sexuelle Belästigung ist der Chef des amerikanischen Nachrichtensenders Fox News, Roger Ailes (76), von seinem Posten zurückgetreten.

Das gab der Mutterkonzern des konservativen Senders, 21st Century Fox, am Donnerstag bekannt. Konzernchef Rupert Murdoch erklärte, er werde die Geschäfte führen.

Die Moderatorin Gretchen Carlson (50) hatte Ailes wegen sexueller Belästigung verklagt. Sie wirft ihm vor, ihre Karriere sabotiert zu haben, nachdem sie seine Annäherungsversuche zurückgewiesen und sich über andauernde sexuelle Belästigung beschwert hatte. Mehrere andere Frauen des Senders erhoben ähnliche Vorwürfe. Ailes wies das zurück.

Fox News gilt als mächtige Stimme der politischen Rechten in den USA.

Stellungnahme 21ST Century Fox, Engl.

Klageschrift, Engl.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Rheintalbahn soll erst am 7. Oktober freigegeben werden
Alles dauert viel länger als zunächst gedacht. Erst am 7. Oktober sollen wieder Züge auf der europäischen Hauptachse Rheintalbahn fahren. Bis dahin muss das Notkonzept …
Rheintalbahn soll erst am 7. Oktober freigegeben werden
Todesschütze von Konstanz stand unter Drogen
Der 34-Jährige, der vor mehr als drei Wochen einen Türsteher vor einer Diskothek in Konstanz erschoss, stand zur Tatzeit erheblich unter Drogen und Alkohol. 
Todesschütze von Konstanz stand unter Drogen
Warum dieses Koala-Baby in der Wildnis keine Chance hätte
Mit seinem weißen Fell ist das Koala-Baby Joey aus dem Australia Zoo wahrlich eine Seltenheit. So süß es aussieht, in der Wildnis hätte es genau deshalb schlechte …
Warum dieses Koala-Baby in der Wildnis keine Chance hätte
Zahl der Verkehrstoten deutlich gestiegen
Über 1500 Menschen sind von Januar bis Juni auf deutschen Straßen gestorben - mehr als im Vorjahreszeitraum. Das Risiko, bei einem Unfall zu sterben, ist in den …
Zahl der Verkehrstoten deutlich gestiegen

Kommentare