Diagnose da: So lange fehlt Müller dem FC Bayern

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Nach ersten Erkenntnissen der Behörden war die Klappbrücke nicht geöffnet, als sich das Schiff näherte.

Mysteriöser Unfall

Frachter rammt Eisenbahnbrücke über die Ems

Weener - Ein Schiff rammt eine nicht geöffnete Klappbrücke - warum, darüber rätseln die Ermittler noch. Klar ist, dass die Eisenbahnbrücke über der Ems für längere Zeit unpassierbar sein wird.

Nach der Kollision eines Frachtschiffes mit einer Emsbrücke bei Weener in Ostfriesland suchen Ermittler nach der Unfallursache. Der Frachter rammte die Brücke am Donnerstagabend, Brückenteile wurden abgerissen. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. Die Bahnstrecke zwischen Leer und Groningen, die über die über 300 Meter lange Eisenbahnbrücke führt, wurde komplett gesperrt. Auch die Ems ist an dem betroffenen Abschnitt für Schiffe zunächst nicht passierbar.

Neben den Bahngleisen gibt es auf der Brücke auch einen Fußgänger- und Radweg. Wenn größere Schiffe die Brücke passieren, wird das Mittelteil der Stahlkonstruktion normalerweise hochgeklappt. Laut den Behörden war das aber nicht geschehen. Es könne sein, dass Absprachen zwischen dem Frachterfahrer und den Mitarbeitern an der Eisenbahn-Klappbrücke falsch gelaufen seien, sagte ein Sprecher der Wasserschutzpolizei am Morgen.

Wie lange die Brücke gesperrt sein wird, konnte die Wasserschutzpolizei zunächst nicht sagen. Es werde aber sehr lange dauern, bis wieder Züge über die Brücke fahren könnten. "Die Gleise sind völlig zerstört, und die ganze Brücke muss neu gemacht werden", sagte der Sprecher der Wasserschutzpolizei.

Nach Polizeiangaben hatte der unter der Flagge von Antigua Barbuda fahrende Frachter gegen 17.30 Uhr Papenburg in Richtung Nordsee verlassen. Das 100 Meter lange Schiff musste nach der Kollision unter Schleppereinsatz zum Papenburger Hafen zurückkehren, wie die Polizei weiter mitteilte. Dort sollen die Ermittlungen weitergehen. Vorläufig darf das Schiff den Hafen nicht verlassen.

dpa

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