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War es ein Stromschlag? Junge (6) in Kita in Frankfurt tödlich verletzt (Symbolfoto).

„Es war entsetzlich!“

Kita-Drama: Junge (6) stirbt auf unerklärliche Weise - Mutter erhebt deutliche Vorwürfe

Ein Junge (6) ist in einem Kindergarten in Frankfurt ums Leben gekommen. Ein Stromschlag soll das Kind getötet haben. Die Staatsanwaltschaft hat eine Obduktion angeordnet.   

  • In einer Kita in Frankfurt ist ein Junge (6) ums Leben gekommen.
  • Ein Stromschlag soll das Kind getötet haben.
  • Die Staatsanwaltschaft hat eine Obduktion angeordnet.    

Update 19.22 Uhr: Im Gespräch mit Bild erhebt die Mutter des tödlich verunglückten Jungen schwere Vorwürfe gegen die Kita. Er starb in der Tagesstätte vermutlich an einem Stromschlag. Er müsse an ein aus einer Steckdose herausragendes Kabel gekommen sein, sagte sie der Zeitung. Die Dose sei herausgerissen gewesen. „In der Einrichtung waren Umbauarbeiten, sie war auch zwischendurch geschlossen. Dann öffneten sie wieder, obwohl sie offensichtlich noch nicht fertig waren!“, sagte die Mutter.

Jan Pasternak (SPD), Referent im Integrations- und Bildungsdezernat der Stadt Frankfurt, widerspricht dieser Darstellung. „Uns ist nichts über Bauarbeiten in der Kita oder gar offene Kabel, die aus der Wand schauen, bekannt. Da in der Kita Regelbetrieb herrscht, wäre das gar nicht möglich“, zitiert Bild ihn. Nach dem Unglück hätten die Mutter und die Kita-Leiterin dem Bericht zufolge versucht, den 6-Jährigen zu reanimieren - vergeblich. Er sei in den Armen seiner Mutter gestorben.

Ein Sprecher der städtischen Kita sagte der Stadt Frankfurt, die Einrichtung bleibe bis auf Weiteres geschlossen. Vor der Tagesstätte lagen am Donnerstag Blumen und Kerzen. Die genaue Todesursache des Kindes soll nun eine Obduktion ergeben. Das Ergebnis der gerichtsmedizinischen Untersuchung wird für diesen Freitag erwartet.

Unverständlich ist auch für die Eltern der Tod ihres 8-jährigen Sohnes. Er lag morgen plötzlich Tod im Bett. 

Frankfurt: Todesdrama in Kita: Augenzeugin schildert schreckliche Details

Update vom 31. Oktober 2019, 15.55 Uhr: Ein sechsjähriger Junge ist tot. Noch ist unklar, wie es in einer Kindertagesstätte in Frankfurt zu dem tödlichen Strom-Unfall gekommen ist. Laut einer Sprecherin der Staatsanwaltschaft wird vermutet, dass der Junge in eine Steckdose gefasst hat und einen Stromschlag erlitten hat. 

Bild (hinter Bezahlschranke) berichtet, die Mutter eines anderen Kindergarten-Kindes sei bei dem schrecklichen Vorfall dabei gewesen. Sie habe beobachtet, dass die Jacke des Jungen an der Garderobe hing. Beim Anziehen sei der Sechsjährige wohl an eine Steckdose gekommen, aus der ein Kabel hing. Was dann passierte sei schrecklich gewesen. „Er zuckte und krampfte, wir wussten alle, dass er unter Strom steht. Es war entsetzlich!“

Frankfurt: Todesdrama in Kita: Fasste der Junge (6) in eine Steckdose?

Erstmeldung vom 31. Oktober 2019, 13.10 Uhr:

Frankfurt am Main - Ein Sechsjähriger ist in einer Kindertagesstätte in Frankfurt ums Leben gekommen. Das schreckliche Unglück hat sich am Dienstagnachmittag in einer Einrichtung im Stadtteil Seckbach ereignet. Zuerst hatte die Frankfurter Rundschau online über den Fall berichtet.

Frankfurt: Junge (6) im Kindergarten tödlich verletzt - war es ein Stromschlag?

Es bestehe die Vermutung, dass das Kind in eine Steckdose gefasst und einen Stromschlag erlitten habe, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP. Dies stehe aber noch nicht sicher fest.

Wie die Bild (hinter Bezahlschranke) berichtet, schrie der Junge plötzlich auf, als er nach seiner Jacke an der Garderobe griff und sei dann blau angelaufen. Eine Mitarbeiterin habe den Notruf gewählt. Der Junge starb laut AFP-Angaben zufolge später in einem Krankenhaus. 

Kita-Drama in Frankfurt: Obduktion soll Todesursache klären

Sein Leichnam sollte noch am Donnerstag obduziert werden. Ermittelt wird wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung.

Stromschlag-Drama: Nach dem Tod eines Jungen (6) bleibt die Kita in Frankfurt geschlossen.

Ein Zehnjähriger hatte sich durch einen Stromschlag an einem elektrischen Weidezaun bei Kufstein (Österreich) lebensgefährlich verletzt. Passanten konnten den Schüler aus dem Stromkreis befreien.  

Sie sammelte zunächst Pilze im Wald, nun ist eine junge Frau nach einer Pilzvergiftung gestorben. Sieben weitere Personen sind noch in der Klinik.

Auf einem Weihnachtsmarkt in Luxemburg ist eine Eisskulptur eingestürzt. Teile davon trafen ein kleines Kind, das kurze Zeit später seinen Verletzungen erlag. 

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AFP/ml

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