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Im Gepäck einer Südamerikanerin fand der Zoll am Frankfurter Flughafen 4,6 Kilogramm Kokain.

Frankfurter Zoll findet kiloweise Drogen

Passagierin mit 4,6 Kilogramm Kokain festgehalten 

Frankfurt am Main - Eine Südamerikanerin wollte wohl 4,6 Kilogramm Kokain nach Deutschland schmuggeln. Sie wählte ein ungewöhnliches Versteck für die Drogen - und machte den Zoll stutzig.

Ungewöhnliches Drogenversteck: Bei einer Gepäckkontrolle am Frankfurter Flughafen haben Zollbeamte 4,6 Kilogramm in Rum aufgelöstes Kokain entdeckt. Die Drogen befanden sich in zehn Flaschen Rum aus Venezuela, wie das Hauptzollamt in Frankfurt am Main am Freitag mitteilte.

Die Flüssigkeit war auffällig zäh

Das Gepäck gehörte einer 27-jährigen Südamerikanerin, mit einem Flug aus Panama in Frankfurt angekommen war. Sie sitzt nun in Untersuchungshaft. Die Beamten wurden demnach bei der Kofferkontrolle stutzig, weil sich die Flüssigkeit in den Flaschen beim Schwenken als sehr zähflüssig erwies. Beim Öffnen einer Flasche schlug ihnen dann starker Klebstoffgeruch entgegen und bestärkte sie in der Vermutung, dass es sich um eine Drogen-Lieferung handeln könnte.

Eine später vorgenommene Laboranalyse ergab eine Drogenmenge von 4,6 Kilogramm, die in dem Rum aufgelöst war. "Der Großhandelspreis beträgt 174.800 Euro", erklärte eine Zollsprecherin.

AFP

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