Französische Gendarmen stehen auf einer Straße in der Nähe von Redon, Nordwestfrankreich, als sie eingreifen, um eine illegale Rave-Party zu verhindern, die in der Nacht vom 18. auf den 19. Juni 2021 begann.
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Französische Gendarmen stehen auf einer Straße in der Nähe von Redon, Nordwestfrankreich, als sie eingreifen, um eine illegale Rave-Party zu verhindern, die in der Nacht vom 18. auf den 19. Juni 2021 begann.

Brutaler Vorfall in Frankreich

Extreme Gewalt-Eskalation um Corona-Party: Mann verliert Hand - 1500 Raver liefern Kampf mit Polizei

  • Richard Strobl
    VonRichard Strobl
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Rund um einen illegalen Rave ist die Gewalt in Frankreich eskaliert. Die Polizei griff wegen der Corona-Regeln hart durch. Ein Mann verlor seine Hand.

Redon - Im Nordwesten Frankreichs ist es in der Nacht zum Samstag zu einer extremen Eskalation der Gewalt gekommen. Auslöser war ein illegaler Rave, den die Polizei wegen der geltenden Corona-Regeln untersagt hatte.

Heftige Gewalt-Eskalation rund um Corona-Rave in Frankreich

Etwa 1500 Partygäste hatten Angaben der Polizei zufolge am Freitagabend versucht, in dem kleinen bretonischen Ort Redon einen Rave zu veranstalten. Die Veranstaltung wurde wegen der Corona-Lage in Frankreich allerdings verboten. Die Gäste wehrten sich jedoch heftig, als knapp 400 Polizisten versuchten die Party aufzulösen.

Es kam zu heftigen Auseinandersetzungen, die nach Polizeiangaben mehr als sieben Stunden gedauert hätten. Einige Anwesende warfen demnach Molotowcocktails, Boulekugeln und Steine auf die Sicherheitskräfte.

Bei den schweren Krawallen gab es mehrere Verletzte, die die zuständige Präfektur am frühen Samstagmorgen auf Twitter mitteilte. Präfekt Emmanuel Berthier sagte, ein junger Mann habe bei der extremen Gewalt eine Hand verloren, fünf Gendarmen seien verletzt worden

Am Samstagmorgen hatte sich die Situation Berthier zufolge wieder beruhigt. Die Staatsanwaltschaft habe Untersuchungen eingeleitet.(dpa/rjs)

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