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100.000 Neuinfektionen an Weihnachten: In Frankreich explodieren die Corona-Zahlen förmlich - Macron reagiert

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Von: Yasina Hipp

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Coronavirus-Teststation in Paris vor dem Arc de Triomphe.
In Frankreich schießen die Corona-Infektionszahlen in die Höhe. © imago/Gao Jing

Die Corona-Infektionszahlen nehmen in vielen Ländern wieder Fahrt auf. Die Virus-Variante Omikron bereitet Wissenschaftlern Sorge. Auch in Frankreich schießen die Zahlen in die Höhe.

Paris - Spanien und Portugal gelten seit kurzem bereits wieder als Hochrisikogebiete. Die deutsche Bundesregierung und das Robert-Koch-Institut (RKI) setzte die beiden beliebten Urlaubsländer wieder auf die Risiko-Liste. Grund dafür: Steigende Infektionszahlen und die Ausbreitung der Virus-Variante Omikron. Auch in Deutschlands direktem Nachbarland Frankreich wütet das Virus weiterhin. Die Zahlen schnellten rund um die Weihnachtsfeiertage in die Höhe und erreichten einen traurigen Rekordwert seit Beginn der Pandemie.

Coronavirus: Frankreich mit über 100 000 Neuinfektionen

Nach Angaben der Johns Hopkins Universität haben sich in Frankreich seit Beginn der Pandemie insgesamt 9.192.843 Personen (Stand: 26.12.2021.) mit dem Virus infiziert. Zum Vergleich: In Deutschland sind es bisher 6.999.476 infizierte Personen. Nach offiziellen Angaben von Samstagabend (25.12.) erreichte der Stand der Neuinfektionen an einem Tag in Frankreich einen neuen Rekordwert: 104.611 Personen steckten sich an einem Tag mit dem Coronavirus an. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt in unserem Nachbarland bei etwa 647. Auch Frankreich steht wie Spanien und Portugal auf der Liste der Hochrisikogebiete, allerdings schon seit dem 19. Dezember.

Coronavirus in Frankreich: Sondersitzung der Regierung

Als vollständig geimpft gelten in Frankreich derzeit rund 73 Prozent der Bevölkerung. Damit liegen die Franzosen etwas besser als Deutschland, mit etwa 71 Prozent vollständig Geimpfter. Dagegen haben in Deutschland mit 36 Prozent schon mehr Menschen als in Frankreich (30 Prozent) eine Auffrischungsimpfung erhalten.

Angesichts der explodierenden Zahlen will Frankreichs Regierung die Zugangsregeln zu Gastronomie- und Kulturbetrieben ändern. Bisher gilt dort, so wie in weiteren Teilen des öffentlichen Lebens, noch die 3G-Regelung. Künftig soll ein negativer Test allerdings nicht mehr ausreichen. Ein entsprechendes neues Gesetzt will die Regierung rund um Präsident Emmanuel Macron in einer Sondersitzung festlegen, es soll dann Mitte Januar verabschiedet werden.

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